Sonne heilt

LESBAR ZEITSCHRIFT

Bruno Knellwolf
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lesbar - montag (Bild: Bruno Knellwolf)

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LESBAR ZEITSCHRIFT

Plötzlich hatte die Sonne einen schlechten Ruf: Wegen der Angst vor Hautkrebs wurde Blässe en vogue. Vorbei war die unbeschwerte Sonnenanbetung. Nun aber gilt wieder die Warnung: Zu wenig Sonne gefährdet die Gesundheit! Seit kurzem findet eine Sonnenwende statt. Studien zeigten, dass nicht unbedingt häufiger schwarzen Hautkrebs bekam, wer mehr an der Sonne war. Bauarbeiter waren weniger betroffen als Bürohocker. Es zeigte sich sogar, dass Dänen, die einen hellen Hautkrebs entwickelten, seltener an Herzinfarkten und Hüftfrakturen litten als jene ohne diese Erkrankung. Und schliesslich kommen manche Krankheiten in südlichen, sonnigen Gebieten seltener vor, wie zu hoher Blutdruck oder Herzkrankheiten. Geraten wird heute zu wohldosiertem Sonnengenuss – ohne Sonnenbrand.

Geo 07/2016

Starke Kinder

Die Zeiten sind zum Glück vorbei, als Väter die Erziehung der Kinder als Aufgabe der Mutter betrachteten. Heute gilt es nicht mehr als Besonderheit, wenn sich der Vater um seine Kinder kümmern will. Und das ist gut so. Denn etliche Studien zeigen, wie positiv sich Söhne und Töchter engagierter Väter entwickeln. Tendenziell sind diese Kinder einfühlsamer und bei Altersgenossen beliebter. Sie verfügen über eine bessere Selbstkontrolle und sind besser in der Schule als Kinder, in deren Leben der Vater weniger präsent ist. Doch was ist ein engagierter Vater? Einer mit möglichst grossem zeitlichen und emotionalem Engagement bei der Fürsorge und beim Spiel.

Geo kompakt, Nr. 47

Milchstrasse

Die Galaxie war unter den Menschen schon lange ein Thema, bevor Galileo Galilei 1610 erkannte, dass das schimmernde Band am Firmament aus Sternen besteht. Doch erst ein paar Jahre wissen Astrophysiker Genaueres über die Entstehung der Milchstrasse. Das ist möglich dank Superteleskopen und aufwendiger Computersimulationen. So lässt sich sagen, wie eine Galaxie entsteht. Zuerst kommt es zu Verdichtungen in Gasströmen entlang des kosmischen Netzwerks aus Dunkler Materie. Dann setzte eine heftige Phase der Sternenbildung ein. Die Galaxien wachsen schliesslich von innen nach aussen, später verschlingen sie auch kleinere Galaxien in ihrer Umgebung.

Bild der Wissenschaft 07/2016

lesbar - montag (Bild: Bruno Knellwolf)

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