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SCHWEIZER WINTER: Heisser und kalter Schnee

Endlich kann man durch den Schnee stapfen oder über die Pisten sausen. Wir erklären in diesen Grafiken, wann welcher Schnee rieselt, wo die längsten Pisten sind und ob die Schweiz noch ein Skifahrerland ist.
Bruno Knellwolf
Wird es in der Ostschweiz an den Weihnachtstagen Schnee haben? Diesmal sind weisse Weihnachten nicht auszuschliessen (Bild: Andrea Stalder (Archivbild))

Wird es in der Ostschweiz an den Weihnachtstagen Schnee haben? Diesmal sind weisse Weihnachten nicht auszuschliessen (Bild: Andrea Stalder (Archivbild))

Die Hoffnung steigt. Eigentlich sind meteorologische Prognosen über fünf Tage hinaus zwar sehr vage. Trotzdem sind weisse Weihnachten diesmal nicht auszuschliessen. Eine Ausnahme, keine Regel, wie man vielleicht aus nostalgischer Rückblende in seine Kindheit meinen könnte. Der Schnee macht Weihnachten magischer, mystischer, schöner. Schnee ist ein widersprüchliches Material. Es kann heiss und kalt, hart und weich, weiss und schwarz sein. Gemäss dem Schweizerischen Lawinenforschungsinstitut entsteht Schnee, wenn unterkühlte Wassertröpfchen in Wolken zu Eis erstarren und sich danach Wasserdampf an den Kristallisationskernen ablagert und gefriert. Je nach Umgebung variiert die Form der Kristalle von Nädelchen bis zu den bekannten Sternen. Alle sind aber sechseckig und trotzdem einzigartig. Das wundert nicht, denn ein einziger Eiskristall enthält rund 100 Trillionen Wassermoleküle.

Komplex bleibt das Material auch, wenn es sich am Boden angehäuft hat. Wenn wir den ersten Fuss draufsetzen, ist der Schnee am Anfang weich und locker. Innerhalb kurzer Zeit wachsen die Eiskristalle aber an ihren Berührungspunkten zusammen. Es entsteht eine poröse Struktur, ein Schwamm aus Eis. Denn nun zeigt sich, dass Schnee auch ein heisses Material ist, zumindest physikalisch. Heiss, weil Schnee so nahe an seiner Schmelztemperatur ist, dass er sich ständig verändert. Wegen dieser Metamorphose verändern sich auch die Materialeigenschaften des Schnees laufend, zum Beispiel die Dichte. Ein Kubikmeter Neuschnee wiegt nur etwa 50 Kilogramm, alter Schnee bis zu 400 Kilogramm. Das alles spürt, wer selbst eine der vielen Skipisten hinunterwedelt oder sich auf eine der vielen Loipen begibt.

Bild: Alle Grafiken: Sandra Näf

Bild: Alle Grafiken: Sandra Näf














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