Schuhe wie ein Tennisstar

Die Sandalenzeit ist vorbei. Doch herbstlich genug für Stiefel ist es noch nicht. Etwas dazwischen muss es sein. Ein Turnschuh etwa. Und diesbezüglich weht gerade ein frischer Wind.

Diana Bula
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Die Sandalenzeit ist vorbei. Doch herbstlich genug für Stiefel ist es noch nicht. Etwas dazwischen muss es sein. Ein Turnschuh etwa. Und diesbezüglich weht gerade ein frischer Wind. Modelle, die mit ihren Farben und ihrem High-Tech auch an die Füsse von EM-Leichtathleten passen würden, bekommen Konkurrenz. Bei den Sneakers deutet momentan alles auf Retro hin. Und Retro sieht in diesem Fall aus wie der gute alte einfache weisse Tennisschuh.

Auch Menschen, die sich mit dem Racket unbeholfen anstellen, schlüpfen nun in Treter, die einst nur auf dem Sandplatz zum Einsatz kamen und nach einer Tennislegende benannt sind: Stan Smith. Adidas entwarf diesen Schuh bereits 1971 gemeinsam mit dem US-amerikanischen Ballkünstler. Glaubt man Bloggern, so ist das Modell Stan Smith so etwas wie der Matchwinner unter den Retroschuhen. Wer Klassiker mag, liegt aber auch mit dem italienischen Label Superga richtig. Seit 1925 gibt es die Sportschuhe aus Baumwolle und mit Gummisohle.

Ein leichtes Tenniskleid wäre der ideale Begleiter zum Schuh, der meist in der Wimbledon-Farbe Weiss daherkommt. Weil die Trägerin nicht zum Ballsport geht, sondern höchstens zum Tütenjonglieren (Shoppen) in der Stadt, täte es auch ein luftiges Sommerkleid. Der Sommer aber scheint schon längst passé. Drum müssen doch die schwarzen (engen) Hosen und der Trenchcoat zum hellen Schuhwerk herhalten. Ein bisschen sportlich zeigt man sich dann plötzlich doch noch: Man schlägt Haken um die Pfützen. Sonst wird aus dem Weiss rasch ein tristes Grau. Regentauglicher ist Dunkelblau.

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