Schüleragenda fördert Umweltbewusstsein

Sie ist eine Klassikerin: Die Pestalozzi-Schüleragenda gibt es schon seit über 100 Jahren und zu ihren besten Zeiten wurde sie bis zu 100 000-mal verkauft.

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Umwelt-Agenda. Pestalozzi 2016/17. Hg. Charles Linsmayer. Stämpfli Verlag. Fr. 15.80.

Umwelt-Agenda. Pestalozzi 2016/17. Hg. Charles Linsmayer. Stämpfli Verlag. Fr. 15.80.

Sie ist eine Klassikerin: Die Pestalozzi-Schüleragenda gibt es schon seit über 100 Jahren und zu ihren besten Zeiten wurde sie bis zu 100 000-mal verkauft. Das liegt am handlichen Format, an den vielen nützlichen Beilagen, Rätseln, Schulwissen und dem auf das Schuljahr bezogenen Kalender: von Sommerferien zu Sommerferien. Der aktuelle Jahrgang zeigt sich in frischem Gewand: Das dreiköpfige Redaktionsteam nennt sie «Umwelt-Agenda». Jeder Tag beginnt mit einer Umwelt- und Naturinformation. Beispiel: Am 16. Januar erfährt man, dass tiefgefrorenes Gemüse fast gleich viele Vitamine besitzt wie frisches, und am 19. Januar, dass ein tropfender Wasserhahn bis zu 200 Liter Wasser im Tag vergeudet.

Agenda mit viel Umweltwissen

In einem umfangreichen Anhang findet sich ein spannender Themenmix: Ein Interview mit Bundesrätin Doris Leuthard steht neben einem Porträt des Umweltaktivisten Bruno Manser und einem Text über eine Tier-Kommunikatorin. In längeren und schön bebilderten Artikeln liest man Aufschlussreiches über Klimapolitik, Bäume und Elektrosmog, über Hintergründe zur Kleiderproduktion, Plastik im Meer und Elektroautos.

Start mit Moritz Leuenberger

Dass es die Pestalozzi-Agenda überhaupt noch gibt und erst noch als eine sehr lesbare, aufgefrischte Themen-Agenda ist vor allem dem Literaturvermittler Charles Linsmayer zu verdanken. Dank seinem Engagement und einem Verlagswechsel zu Stämpfli überlebt die Agenda auch im Smartphone-Zeitalter. Am vergangenen Freitag feierte die neue Ausgabe der Agenda im Zürcher Kaufleuten mit alt Bundesrat Moritz Leuenberger und Dutzenden von Jugendlichen ihre Vernissage. (hak)