Schöne neue Filmwelt in Cannes

Und das noch

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Es scheint ein kleines Beben zu sein, das derzeit den Kinokosmos erschüttert. Zwei Netflixfilme im Wettbewerb in Cannes –das ist zu viel für so manchen ­Cineasten. Das Festival gilt nicht nur als das wichtigste und glamouröseste der Welt, sondern auch als stärkste Kraft des Arthousekinos. Dass eben dort zum ersten Mal in der Festivalgeschichte eigentliche Fernsehfilme laufen, ist für viel ein Skandal. Zumal nach der ersten Sichtung von «Okja», dem ersten Netflixfilm, klar wurde, dass er eine ernstzunehmende Konkurrenz für die 18 anderen Beiträge im Wettbewerb darstellt. Tilda Swinton und Jake Gyllenhaal, die beiden Hauptdarsteller freut’s, sie bekommen so besonders viel Aufmerksamkeit. (kaf)