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Schmuggel mit Schuppentieren

Pangoline Schuppentiere sind trotz eines weltweiten Handelsverbots die meistgeschmuggelten Säugetiere der Welt. Die scheuen Insektenfresser sind in Asien eine Delikatesse. Wie der WWF in Berlin mitteilte, beschlagnahmten allein zwischen 2010 und 2015 Strafverfolger weltweit 120 Tonnen Pangoline. Zuletzt konfiszierten Fahnder in Taiwan 4000 gehäutete und ausgenommene Tiere. «Wir gehen davon aus, dass maximal ein Viertel des Schmuggels überhaupt aufgedeckt wird», erklärte WWF-Artenschutzexperte Arnulf Köhncke.

Zwar ist der kommerzielle Handel mit allen acht Schuppentierarten – vier aus Asien, vier aus Afrika –seit Anfang 2017 weltweit komplett verboten. Zahlreiche südostasiatische Staaten passen dem WWF zufolge ihre Gesetze jedoch noch nicht entsprechend an. Europa sei zudem ein wichtiger Umschlagplatz. Die Pangoline werden zum Teil lebend geschmuggelt und angeboten, damit sie möglichst frisch auf dem Teller landen. Ein Kilogramm Fleisch kostet auf dem Schwarzmarkt umgerechnet bis zu 280 Franken. Die Schuppen des bedrohten Pangolins sind in der traditionellen chinesischen Medizin beliebt. (sda)

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