Schmarrn

Umgangssprachlich bezeichnet Schmarrn oder Schmarren einen Unsinn, dummes Gerede oder wertlose Ware. In der Küche dagegen ist er (insbesondere mit dem Zunamen Kaiser-) ein hochangesehener Süssspeisenklassiker aus Eiern, Mehl und Rosinen.

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Umgangssprachlich bezeichnet Schmarrn oder Schmarren einen Unsinn, dummes Gerede oder wertlose Ware. In der Küche dagegen ist er (insbesondere mit dem Zunamen Kaiser-) ein hochangesehener Süssspeisenklassiker aus Eiern, Mehl und Rosinen. Es gibt aber auch pikante Varianten, etwa den Schmarrn mit Pilzsauce im neuen Betty-Bossi-Buch «Lustvoll vegetarisch». Um die Herkunft der Bezeichnung ranken sich Legenden. Mal soll ein misslungenes Dessert Pate gestanden haben, mal soll Kaiser Franz Joseph I. von der Kreation besonders angetan gewesen sein. Nüchterner ist der Verweis auf die oberdeutschen Begriffe Schmer und schmieren – und der Hinweis auf den alemannischen Namen Chratzete. Denn das ist das Merkmal: Dass die Eiermasse in der Pfanne ständig zerzupft werden muss. (Hn.)