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SCHLAMMLAWINE: Wegen erneutem Erdrutsch: Wieder Evakuierungen in Bondo

Oberhalb von Bondo im südbündnerischen Bergell ist es am Freitag zu einem zweiten grösseren Murgang gekommen. Einige Einwohner des Dorfes, die am Mittag in ihre Häuser zurückkehren konnten, mussten erneut evakuiert werden.
Die Luftaufnahme zeigt das Material des Felssturzes, das bis ans Dorf geschoben wurde. (Bild: GIAN EHRENZELLER (EPA KEYSTONE))

Die Luftaufnahme zeigt das Material des Felssturzes, das bis ans Dorf geschoben wurde. (Bild: GIAN EHRENZELLER (EPA KEYSTONE))

Das abgebrochene Material wurde wie schon beim ersten Felssturz am Mittwoch wieder bis ans Dorf Bondo geschoben. Verletzt wurde offenbar niemand, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt.

Der Abbruch war erwartet worden und ereignete sich am Freitagnachmittag um 16.30 Uhr. Am Mittwoch waren vier Millionen Kubikmeter vom Grenzberg Piz Cengalo in die Tiefe gestürzt. Eine Million Kubikmeter befindet sich noch am Berg, ist aber in Bewegung. (sda)

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