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Schaukeln, nur wo?

Im grünen Bereich

Das Gute, wenn man am Berg lebt: Die Winter sind weiss. Und sonnig, meist jedenfalls. Das Schlechte, wenn man am Berg lebt: Wenn im Tal die ersten Frühlingsboten spriessen, kleben bei uns noch Eisblumen an den Fenstern. Das Gute am Schlechten: Man hat mehr Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, was der Garten dieses Jahr zusätzlich bieten müsste, um das Leben draussen noch angenehmer zu machen. Das ändert sich je nach Lebenslage. Vor etwas mehr als zwei Jahren studierten wir noch an den idealen Aufhängepunkten für die Hängematte herum. Nun ­suchen wir in den Tannen und Föhren nach Ästen, an denen sich eine Babyschaukel anbringen lässt.

Ein Baum würde sich dazu natürlich besser eignen. Doch weit und breit nur Nadelholz­gewächse! Irgendwo eine Lücke reinsägen, damit das Kind unbeschwert und ohne gepikst zu werden gigampfen kann? Oder mit einem Gerüst die potenzielle Tschuttiwiese verbauen? Manchmal ist entschieden, bevor man entschieden hat: Der Götti steht vor der Türe, mit dem nachträglichen Geburtsgeschenk. Einem Gutschein – für eine Linde, die mit dem Mädchen wächst. Das dürfte sich zwar eine Weile hinziehen – Linden wachsen sehr, sehr langsam. Zumindest die Enkel dürften am Schaukelbaum aber einst ihre Freude haben. Linden werden bis zu 800 Jahre alt.

Diana Hagmann-Bula

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