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Rotfuchs als Profiteur

Warum?
Bruno Knellwolf

Warum gibt es immer weniger Eisfüchse? Eigentlich könnte der weisse Polarfuchs recht ungestört im weiten Eis leben. Tausende Vogeleier legt sich jeder Fuchs jährlich in ein Erdloch, um die harten Zeiten zu überleben. Lemminge, Feld- und Rötemäuse sowie Gänse und andere Vögel frisst der weisse Fuchs sofort oder schleppt sie in den Bau. Dafür durchstreift der Eisfuchs riesige Gebiete.

Sein dichter Winterpelz schützt ihn hervorragend. Der Pelz weist die höchste Isolationsrate unter den Säugetieren auf. Sogar seine Pfoten sind behaart, so dass Eisfüchse Temperaturen von minus 40 Grad ohne zu frösteln überstehen, wie in der Zeitschrift «Polar News» zu lesen ist. Weil er sich zudem im Sommer und Herbst ein Fettpolster angefressen hat, überlebt der Polarfuchs auch den härtesten Winter.

Doch nun wird der weisse vom roten Fuchs bedrängt. Der Rotfuchs ist dem Polarfuchs körperlich überlegen und zieht als Profiteur der Erderwärmung immer weiter nach Norden, wo sich nun der Wald ausbreitet. Der Eisfuchs ist kein Waldbewohner, er braucht die baumlose Tundra. Weil auch der Lebensraum der Eisbären schrumpft, fehlen dem Polarfuchs zudem die Reste von Bärenmahlzeiten. Wie auch die jungen Ringelrobben, die zum Menue gehören. Umwelt­gifte in der Arktis belasten zudem die Nahrungskette.

Bruno Knellwolf

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