Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Rosetta entdeckt noch mehr Kometen-Edelgase

Bis auf fünf Kilometer hat sich die Sonde Rosetta im Mai dem Kometen Tschury (67P/Churyumov-Gerasimenko) genähert.
Bruno Knellwolf

Bis auf fünf Kilometer hat sich die Sonde Rosetta im Mai dem Kometen Tschury (67P/Churyumov-Gerasimenko) genähert. Mit an Bord ist das Berner Massenspektrometer Rosina, das beim Vorbeiflug die Edelgase Krypton und Xenon entdeckt hat, wie Projektleiterin Kathrin Altwegg von der Universität Bern gestern erklärt hat.

«Wir hatten bereits Hinweise auf Krypton bei einem Vorbeiflug im März bei einem Abstand von zwölf Kilometern», sagt Altwegg. Edelgase, die im Inneren des Kometen gebunden sind, verflüchtigen sich an der Oberfläche sehr rasch. Dank der längeren Messperiode im Mai konnte die Existenz der Edelgase nun bestätigt werden.

«Die isotopischen Spuren von Krypton und Xenon sowie anderer bereits entdeckter Gase weisen auf den Ursprung der Bausteine des Kometen hin – zum Beispiel lassen sich daraus Schlüsse ziehen, welche physikalischen und chemischen Bedingungen herrschten, als diese entstanden», erklärt Altwegg. «Das Aufspüren von Edelgasen gehört daher zu den Hauptzielen der Rosetta-Mission.»

Edelgase geben die Verhältnisse bei der Geburt eines jungen Sterns gut wieder, weil sie fast nicht mit anderen Elementen reagieren. Sie haben deshalb einen stabilen atomaren Zustand. So sind Rückschlüsse auf die Entstehung des Kometen sowie zur Rolle von Kometen bei der Entstehung unseres Sonnensystems möglich.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.