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Roboter werden einfühlsamer

Mensch Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Uni Genf hat zehn Jahre lang ein mathematisches Modell der Psychologie entwickelt. Mit seiner Hilfe können Wissenschafter Vorhersagen über menschliches Ver­halten machen. Sie wollen die ­Simulationen dahingehend weiterentwickeln, Maschinen einfühlsamer zu machen. Anwendungen sind in den Bereichen Robotik und künstliche Intelligenz denkbar. «Die Wahrnehmung, Fantasie und das Handeln stützen sich auf unbewusste Mechanismen. Wir haben entdeckt, dass das Bewusstsein sie mit einer speziellen Geometrie integriert», sagt Forscher Daniel Bennequin. Man habe etwa entdeckt, dass sich das ­Modell ähnlich zu einer Person mit Autismus verhält, wenn man die Komponente Fantasie entfernt. Das weist auf die Be­deutung der Fantasie und die damit verknüpften Mechanismen hin. (sda)

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