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Rarurick, Barbatrick

Villa Kunterbunt
Bettina Kugler

Wenn ich tief in die Teetasse schaue, lächelt er mich von dort unten an, freundlich, rundlich, rosarot. Nicht gerade ein Mannsbild für wilde Nächte; kein Alphatier. Eher der Familientyp. Er ist auch nicht in der Rushhour eines mehrfachbelasteten Lebens, muss weder gerade dienstlich skypen noch seine Goofen zu irgendeiner Fördermassnahme kutschieren. Völlig tiefenentspannt steht er auf der Wiese, schaut einem Schmetterling hinterher. In der Hand hält er ein frisch gepflücktes Blümchen. Bestimmt für Barbamama – dabei ist weder Valentins- noch Muttertag. Einfach zum Liebhaben!

Sicher, wir kennen uns seit Jahrzehnten: aus Zeiten, als ich selbst gern die kurzen, simpel gestrickten Trickfilmgeschichten von Barbapapa und seiner bunten Familie im Fernsehen guckte. Heute erst weiss ich, wie pädagogisch sinnvoll die Filmchen sind, verglichen mit der Flut an neuen Animations­storys, erst recht mit Katzen­videos und «Bibis Beauty Palace». Ich liebe Tage, an denen meine Töchter «nur» Barbapapa gucken. Allein schon die verspielte, muntere Musik! Die Farbsprache, Remo Largos Mantra folgend: Jedes Kind ist anders! Na, und dann sind uns die Barba-Eltern in Sachen Flexibilität natürlich haushoch überlegen. Schafft unsereins allenfalls den Spagat zwischen Beruf, Familie und Hobby, verbiegt ein Barbapapa sich, «Rarurick!» – wenn’s sein muss auch zu einem Helikopterpapa.

Bettina Kugler

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