Quempas-Singen

WEIHNACHTSLIEDER In manchen Regionen steht die Abkürzung «Quempas» für das weihnachtliche Singen schlechthin.

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Verena Siebers Blister-Schmuck. (Bild: pd)

Verena Siebers Blister-Schmuck. (Bild: pd)

WEIHNACHTSLIEDER

In manchen Regionen steht die Abkürzung «Quempas» für das weihnachtliche Singen schlechthin. Der Name leitet sich ab vom Beginn des lateinischen Strophenliedes «Quem pastores laudaverunt» («Den die Hirten lobeten sehre»), das traditionell am Weihnachtsmorgen gesungen wurde – als Wechselgesang zwischen Gemeinde und Solisten, die in allen vier Ecken der Kirche aufgestellt waren. Vor allem in Deutschland wird der Brauch in vielen Kirchen nach wie vor gepflegt, speziell von Knabenchören wie dem Dresdner Kreuzchor. Aber auch in Strassen und auf Plätzen ist das Quempas-Singen verbreitet. Die Liedsammlung hat ihre eigene Geschichte; schon Generationen begleitet das kleine rote Heft vom Kindergarten bis ins Altersheim. Nun ist es in überarbeiteter Fassung erschienen. «Der neue Quempas» ist immer noch rot, handlich und mit Schwarzweissbildern zum Ausmalen illustriert – allerdings sind etliche der alten Advents- und Weihnachtslieder gegen moderne ausgetauscht worden. In der Hoffnung, dass die Jungen weitersingen. (bk.)

Der neue Quempas. Advents- und Weihnachtslieder. Bärenreiter 2012. Zur Melodieausgabe gibt es ein Klavierheft, ein Heft für gemischten Chor und Instrumentalstimmen.

APPENZELLER KUNST

Kleine Geschenke

Warum nicht zu Weihnachten Kunst schenken? Keine grossen Helgen, sondern etwa Kleines, Feines und nicht zu Teures findet man im Heidener Büro für Angelegenheiten. Ausgestellt sind vier Appenzeller Künstler – H. R. Fricker, Verena Sieber-Fuchs, Vera Marke und Peter Wüthrich mit Einzelobjekten und limitierten Kleinauflagen. (gen)

BfA, Seeallee 6, 9410 Heiden. Di–Fr 14–18 Uhr, Sa 14–16 Uhr, ab Januar zu Bürozeiten/nach telefonischer Vereinbarung. www.bfagmbh.ch

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