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Primal Eating

Wie die Methode funktioniert: Diese Art der Ernährung ist sozusagen eine Weiterentwicklung der Paleo-Diät, bei der Fleisch, Gemüse, Obst, Eier, Nüsse und Samen auf dem Speiseplan stehen. Ein Speiseplan fast wie in der Steinzeit. Beim Primal Eating ist zusätzlich Milch erlaubt. Erfinder und Ex-Profiathlet Mark Sisson ist Anhänger des Clean Eating. Seine grössten Feinde auf dem Teller sind Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Zucker und Emulgatoren.

Was die Ernährungstherapeutin davon hält: «Die Primal-Eating-Methode bedingt, selber zu kochen – mit frischen Zutaten. Das ist immer gut. Und dennoch finde ich einen Kritikpunkt: Nicht jeder hat Zeit, für jede Mahlzeit eine Stunde lang in der Küche zu stehen. So gesehen verkommt Primal Eating zum Zwang. Und Zwanghaftes ist nie gut. Ebenso wenig halte ich von Verbotslisten. Ohne die kommt auch diese Methode nicht aus. Und was, wenn man mal auswärts essen möchte? Dann wird es schwierig. Es sei denn, man kehrt nur in Restaurants mit entsprechender Philosophie ein», sagt Melanie Sprenger.

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