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Pilz entblättert Apfelbäume

In thurgauischen Obstanlagen wurde im Jahr 2010 bei unbehandelten Apfelbäumen vor der Ernte ein starker Blattfall beobachtet. Forscher von Agroscope haben herausgefunden, dass eine asiatische Pilzkrankheit die Bäume entlaubt und die Früchte nicht mehr wachsen lässt.
Bruno Knellwolf
Ein befallener Apfelbaum der Sorte Jonagold aus der Ostschweiz. (Bild: Kn.)

Ein befallener Apfelbaum der Sorte Jonagold aus der Ostschweiz. (Bild: Kn.)

Gemäss dem Forscher Andreas Naef von der Forschungsanstalt Agroscope in Wädenswil sind in der Ostschweiz vor allem Hochstamm-Apfelbäume betroffen. Die Niederstammanlagen der Obstbauern sind durch deren Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln vor dem neu entdeckten Pilz Marssonina geschützt.

Der Pilz entblättert die Bäume, wenn sie noch im schönsten Grün stehen sollten. Deshalb wachsen auch die Früchte nicht aus, bleiben klein und grün. Vor allem die Mostobstsorte könnte darunter leiden. Wie der Pilz den Weg in die Ostschweiz gefunden hat, kann Andreas Naef nicht erklären. Auf jeden Fall überwintert er im Falllaub. Jetzt noch im eigenen Hausgarten gegen Marssonina mit der chemischen Keule vorzugehen, ist allerdings sinnlos und kurz vor der Ernte nicht empfehlenswert, sagt der Forscher.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 21. September.

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