Permafrost in den Schweizer Alpen wird immer wärmer

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Klima Durch anhaltend warme Bedingungen an der Bodenoberfläche erwärmt sich der dauerhaft gefrorene Untergrund (Permafrost) in den Schweizer Alpen immer weiter, wie die neuesten Daten des Schweizer Permafrostmessnetzes Permos zeigen. Zwar waren die Temperaturen 2016 etwas weniger extrem als 2015, der langjährige Erwärmungstrend des Permafrosts blieb jedoch auch im vergangenen Jahr ungebrochen. Am Gipfel des Stockhorns bei Zermatt auf 3400 Metern Höhe sei die Bodentemperatur von minus 2,6 Grad im Oktober 2011 auf minus 2,0 Grad im Oktober 2016 gestiegen. Die Erwärmung des Permafrosts zeigt sich auch in der Bewegung der Blockgletscher, also Schuttmassen aus Eis und Gesteinsbrocken. Langfristig sei mit weiterhin steigenden Bodentemperaturen zu rechnen. (sda)