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Pepsi für den Frieden

Paparazza
Katja Fischer De Santi

Pepsi und Kendall Jenner, da hätte was Grosses daraus werden können. Doch es kam anders und ganz und gar nicht gut. Model Kendall Jenner hatte sich verpflichtet, in einem Werbespot von Pepsi mitzuwirken. Leider war es ein besonders plumper und geschmackloser Spot. Eine Friedensdemonstration bewegt sich darin durch die Stadt und reisst Menschenmassen mit sich, die zufällig alle gerade Pepsi trinken. Die lustig rot-blau gefärbte Demonstration zieht an Kendall Jenner vorbei. Kurzerhand läuft Kendall mit der Demo mit. Gekrönt wird all dies von einer Abschlussszene, in der Kendall dem vorher mürrisch dreinschauenden Polizisten eine Pepsi in die Hand drückt. Worauf der Polizist sofort milde lächelt.

Weniger milde fielen die Reaktionen auf den Clip im Netz aus. In den USA, wo Demonstrationen mehr als einmal in Polizeigewalt gegen Schwarze ausarteten, traf der Spot einen wunden Punkt. Der Shitstorm wurde so gewaltig, dass das Unternehmen den Clip wenige Tage später zurückziehen musste. Eine schriftliche Entschuldigung folgte. Alles wieder gut also? Nicht ganz: Kendall Jenner ist sei Anbeginn der Kritik vor einer Woche wie vom Erdboden verschluckt. Sie sei «traumatisiert und kann vielleicht nie wieder arbeiten», heisst es. So schlimm wird es nicht sein. Denn wenn jemand die Mechanismen der sozialen Medien ganz genau kennt, dann ist es Kendalls Kardashian-Clan, und dieser ist äusserst (Shit-)sturmerprobt.

Katja Fischer De Santi

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