«Vergesst mich nicht»: TV-Moderator Walter Freiwald an Krebs gestorben

Der deutsche Fernseh-Moderator Walter Freiwald ist tot. Freiwald, der vor allem mit der Sendung «Der Preis ist heiss» bekannt geworden war, starb am Samstag im Alter von 65 Jahren, wie seine Witwe der Nachrichtenagentur DPA am Mittwochabend bestätigte.

Drucken
Teilen
Bild aus dem Jahr 2001: Walter Freiwald (rechts) mit Harry Wijnvoord in einem RTL-Fernsehstudio in Köln. (Bild: Keystone)

Bild aus dem Jahr 2001: Walter Freiwald (rechts) mit Harry Wijnvoord in einem RTL-Fernsehstudio in Köln. (Bild: Keystone)

«Am 16.11.2019 hat er den Kampf gegen den Krebs verloren. Sein Lebenswerk als Moderator und Entertainer, wie auch als liebender Ehemann und Familienvater bleibt unvergessen», hiess es zudem in einer Stellungnahme auf den Social-Media-Kanälen Freiwalds. Zuerst hatte RTL über den Todesfall berichtet.

Erst Anfang November hatte Freiwald öffentlich gemacht, dass er unheilbar an Krebs erkrankt sei. Er werde diese Krankheit nicht überleben, teilte der 65-Jährige vor zwei Wochen über Twitter und Facebook mit. «Der Krebs ist ein Arschloch und wird mich töten», schrieb er weiter. «Ich liebe meine Frau und meine Kinder.» Wenige Tage später bedankte er sich noch für Zuspruch und Trost. «Danke für eure Reaktionen und euer Mitgefühl. Ihr tut mir gut. Vergesst mich nicht!», schrieb er.

Freiwald moderierte über viele Jahre bei RTL Shop und gilt als Teleshopping-Urgestein. Bekannt wurde er insbesondere an der Seite von Harry Wijnvoord in der Spielshow «Der Preis ist heiss». Vielen in Erinnerung ist auch noch Freiwalds Mitwirken in der RTL-Dschungelshow «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» Anfang 2015.

Verstorbene Prominente 2019:

02. Oktober: Der Schlagerstar Karel Gott erliegt seinem Krebsleiden. Er verstarb im Alter von 80 Jahren. (Bild: Keystone)
54 Bilder
26. September: Der frühere französische Präsident Jacques Chirac ist tot. Er starb im Alter von 86 Jahren, wie sein Schwiegersohn Frédéric Salat-Baroux der Nachrichtenagentur AFP sagte. Chirac sei im Kreis seiner Angehörigen gestorben. (Bild: Keystone/AP/FRANCOIS MORI)
6. September: Der ehemalige Machthaber von Simbabwe, Robert Gabriel Mugabe, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Er amtete von 1987 bis 2017 als Präsident des afrikanischen Staats. (Bild: Keystone)
21. August: Die Schweizer Schauspielerin und Sängerin Ines Torelli ist in ihrer Wahlheimat Kanada im Alter von 88 Jahren gestorben. Als Schauspielerin war sie für ihre Rolle in "Die kleine Niederdorfoper" und als Sängerin für "Gigi vo Arosa" bekannt. (Bild: Keystone/WALTER BIERI)
5. August: Die amerikanische Autorin Toni Morrison ist mit 88 Jahren gestorben. 1993 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur. (Bild: Keystone/AP/CAROLYN KASTER)
22. Juli: Art Neville, Bandleader der Neville Brothers und The Meters, starb in New Orleans 81-jährig. Er war ein Wegbereiter des Funk. (Bild: Dave Martin)
22. Juli: Die Schriftstellerin und Trägerin des Büchnerpreises Brigitte Kronauer ist nach schwerer Krankheit am Montagvormittag gestorben. (Bild: Keystone/DPA dpa/A4428/_DANIEL REINHARDT)
Nacht vom 18. auf 19. Juli: Enrico Scacchia, in den Achtzigerjahren der schillerndste Schweizer Profiboxer, verstirbt nach Angaben seiner Familie in Bern nach langjähriger Krankheit im Alter von erst 56 Jahren. Der frühere Top-Boxer litt bereits seit eineinhalb Jahrzehnten an Leukämie und Lymphdrüsenkrebs. (Bild: KEYSTONE/STR)
9. Juli: Ross Perot, einstiger Präsidentschaftskandidat in den USA, ist 89-jährig gestorben. (Bild: KEYSTONE/AP_)
2. Juli: Trauer um Costa Cordalis. Der Schlagerstar verstarb im Alter von 75 Jahren. Berühmt wurde der Deutsche mit griechischen Wurzeln mit seinem Schlagerhit «Anita» im Jahre 1976. (Bild: epa/dpa)
27. Juni: In Europa war er vor allem als Vater Willie Tanner in der US-Serie «Alf» bekannt - im Alter von 75 Jahren ist der US-Schauspieler Max Wright verstorben. (Bild: Keystone)
17. Juni: Ägyptens früherer Präsident Mohammed Mursi brach im Alter von 67 Jahren bei einer Gerichtsanhörung zusammen und verstarb später im Spital. (Bild: KEYSTONE/EPA FILE/OLIVER WEIKEN)
6. Juni: Blues-Musiker Dr. John starb mit 77 Jahren an einem Herzinfarkt. (Bild: KEYSTONE/FR88264 AP/JOE GIBLIN)
20. Mai: Der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ist im Alter von 70 Jahren in Zürich verstorben. Der Österreicher war Sport-Legende, Unternehmer und Sturkopf. (Bild: GEORG HOCHMUTH)
Zur Formel-1-Legende wurde Lauda mit diesem Unfall am Nürburgring am 1. August 1976 (...):
(...) Lauda wurde durch Verbrennung entstellt und lag vier Tage im Koma. Am GP von Italien – 42 Tage nach seinem Horror-Unfall – feierte er sein Comeback. Das Bild zeigt ihn an der Pressekonferenz an jenem GP. (Bild: AP)
19. Mai: Der frühere Churer Bischof Amédée Grab ist verstorben. Grab verschied im Alter von 89 Jahren in Roveredo im südbündnerischen Misox. Er war im Februar 2007 nach achteinhalb Jahren als Oberhirte der Diözese Chur altershalber aus dem Bischofsamt ausgeschieden. (Bild: KEYSTONE/KEYSTONE POOL/STEFFEN SCHMIDT)
13. Mai: Hollywood-Legende Doris Day verstirbt im Alter von 97 Jahren. Die Sängerin und Schauspielerin wurde in den 50er-Jahren berühmt. (Bild: imago/Cinema Publishers Collecti)
13. Mai: Doris Day war in den 60er-Jahren der grösste Film- und Musikstar in Hollywood. Unvergesslich bleibt, wie sie im Hitchcock-Klassiker «Der Mann, der zu viel wusste» (1956) das Lied «Que Sera Sera» sang. (Bild: Keystone/AP)
25. April: Michael Wolf: Der preisgekrönte deutsche Fotograf Michael Wolf ist 64-jährig verstorben. Der in München geborene und in den USA und Kanada aufgewachsene Wolf ist bekannt für seine Bilder der grössten Metropolen der Welt, insbesondere Hongkong, wo er seit 1994 lebte. (Bild: KEYSTONE/AP Blue Lotus Gallery)
20. April: Karl Grob, einer der grossen Schweizer Goalies der Siebzigerjahre, starb mit 72 Jahren nach einem Organversagen im Triemlispital Zürich. (Bild: Screenshot SRF)
Karl Grob spielte von 1967 bis 1987 für den FC Zürich. Mit 513 Spielen ist Grob der Rekordspieler in der Geschichte des FCZ. Er gewann mit dem FCZ fünfmal den Meistertitel und feierte vier Cupsiege. (Bild: STR)
2. April: Franz Weber: Der Natur-, Tier-, Landschafts- und Kulturgutschützer Franz Weber starb im Alter von 91 Jahren. Weber gilt als Vater der Zweitwohnungsinitiative. (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)
31. März: Nipsey Hussle: Der Grammy-nominierte US-Rapper Nipsey Hussle (33) ist in Los Angeles erschossen worden. Der Rapper war lange Zeit wenig bekannt. Hip-Hop-Mogul Jay-Z kaufte ihm dann 100 seiner Mixtapes für jeweils 100 Dollar ab. Hussles erstes Album «Victory Lap» war im Februar für einen Grammy als bestes Rap-Album nominiert. (Bild: Marcio Jose Sanchez)
30. März, Tania Mallet: Sie spielte im James-Bond-Film "Goldfinger" die Geliebte des Geheimagenten. Sie starb im Alter von 77 Jahren. Sie war eines der angesagtesten Modells der frühen 1960er-Jahre. (Bild: Keystone/AP Invision/Jonathan Short)
Tania Mallet in "Goldfinger". Es war ihre einzige Filmrolle. (Bild: Twitter)
Marcel Meili, 18. März 2019: Mit Marcel Meili (rechts) verliert die Schweizer Architekturszene einen ihrer prägendsten Vertreter. Laut der Zeitschrift "Hochparterre" erlag der 1953 in Küsnacht im Kanton Zürich geborene Architekt einem Krebsleiden. (Bild: KEYSTONE/MICHELE LIMINA)
Hal Blaine, 7. März 2019: Hal Blaine, legendärer Schlagzeuger bei Dutzenden Hits von Frank Sinatra, Elvis Presley, den Beach Boys und vielen anderen ist bereits am Donnerstag im Alter von 90 Jahren gestorben. (Bild: KEYSTONE/AP/KEVORK DJANSEZIAN)
4. März: Keith Flint: Der Frontmann und Sänger der englischen Band «The Prodigy» schied freiwillig aus dem Leben. Er verstarb im Alter von 49 Jahren. Als Sänger der Elektro-Rockgruppe wurde der exaltierte Flint in den 1990er-Jahren weltbekannt. Flint war neben seiner exzentrischen Erscheinung auch für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt. (Bild: BRITTA PEDERSEN)
Luke Perry, 4. März: Der US-Schauspieler Luke Perry wurde bekannt durch die TV-Serie "Beverly Hills, 90210". Am 4. März verstarb er in einem Spital in Kalifornien an den Folgen eines Schlaganfalls verstorben. Der zweifache Vater wurde 52 Jahre alt. Zuletzt spielte Perry in der Serie "Riverdale" mit, die auf Netflix läuft. (Bild: KEYSTONE/AP Invision/CHRIS PIZZELLO)
Dieter Behring, 4. März 2019: Der wegen Betrugs verurteilte Finanzjongleur Dieter Behring ist nach schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren gestorben. Der Basler Financier sollte eine mehrjährige Freiheitsstrafe verbüssen. (Bild: KEYSTONE)
André Previn, 27. Februar 2019: Der deutsch-amerikanische Pianist, Komponist und Dirigent André Previn ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Ausnahmemusiker starb in seinem Zuhause im New Yorker Stadtteil Manhattan. (Bild: KEYSTONE/AP KEYSTONE/URS FLUEELER)
Monica Gubser, 27. Februar 2019: Monica Gubser hat im reiferen Alter als Schauspielerin Berühmtheit erlangt ( «Die Herbstzeitlosen», «Die letzte Pointe», «Lüthi & Blanc»). Nun ist sie 88-jährig überraschend gestorben. (Bild: Keystone/CHRISTIAN BEUTLER)
Mark Hollis, 25. Feburar 2019: Mit seiner 80er-Jahre-Band Talk Talk war Mark Hollis auf dem Weg zum Weltstar. Dann schwenkte er um zu einer für viele Fans rätselhaften Musik jenseits von Pop und Rock. Gut 20 Jahre nach seinem Verstummen ist Hollis mit 64 gestorben - hoch verehrt als Avantgardist. (Bild: Getty Images)
Uriella, 24. Februar 2019: Erika Hedwig Bertschinger-Eicke, bekannt als Fiat-Lux-Sektenführerin Uriella, ist fünf Tage nach ihrem 90. Geburtstag in Ibach im Schwarzwald, wo sie die letzten zehn Jahre zurückgezogen lebte, gestorben.
Karl Lagerfeld, 19. Februar 2019: Der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist mit 85 Jahren gestorben. (Bild: Keystone/AP/CHRISTOPHE ENA)
Schwarze Sonnenbrille, weisser Mozartzopf, steifer Vatermörderkragen und Ringe an jedem Finger: So kannte Lagerfeld die ganze Welt. Seinen fast schon maskenhaften Stil hat er zu seinem Markenzeichen gemacht. (Bild: Remy de la Mauviniere)
Legendär waren Lagerfelds Aussprüche. Über seine Haut sagte er: "Ich gehe nicht mehr in die Sonne. Schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Ich will nicht aussehen wie eine alte Schildkröte.": (Bild: Keystone/EPA/IAN LANGSDON)
Bruno Ganz, 16. Februar: Der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Er erlag einem Krebsleiden. (Bild: KEYSTONE/EPA/NEIL HALL)
Bruno Ganz galt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspieler der Gegenwart. Er verstarb in seinem Zuhause in Zürich. (Bild: KEYSTONE)
Bruno Ganz als Adolf Hitler im Film "Der Untergang". Für diese Interpretation erhielt er zahlreiche Lorbeeren. (Bild: Keystone)
Er spielte auch diese Rolle grossartig: Bruno Ganz in «Heidi» als Alpöhi mit Heidi und dem Geissenpete. (Bild: zodiac pictures)
Tomi Ungerer, 9. Februar: Der französische Zeichner und Karikaturist Tomi Ungerer ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Der vor allem für seine Kinderbücher bekannte Elsässer starb in Irland im Haus seiner Tochter. (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)
Albert Finney, 8. Februar: Der mehrfach für einen Oscar nominierte Schauspieler Albert Finney ("Erin Brockovich") ist nach kurzer Krankheit gestorben. Der Brite wurde 82-jährig. (Bild: William Conran)
Rolf Ammann, 7. Februar: Der Aargauer «Schuhkönig» Rolf Ammann aus Oberentfelden verstarb in den Bündner Bergen. Sein Unternehmen Ammann & Co. machte sich unter seiner Ägide einen Namen mit Kampfstiefeln für die Armee und Sicherheitsschuhen für Uniformierte. Ammann-Schuhe gibt es noch heute, einfach produziert in Italien. (Bild: SEVERIN BIGLER)
Rosamunde Pilcher, 7. Februar: Die britische Bestsellerautorin Rosamunde Pilcher ("Die Muschelsucher") ist nach einem Schlaganfall gestorben. Sie wurde 94 Jahre alt. (Bild: JENS KALAENE)
Rudi Assauer, 6. Februar: Der langjährige Schalke-Manager Rudi Assauer ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Der einst mächtige Manager der Königsblauen starb an Alzheimer. (Bild: Keystone/DPA/GUIDO KIRCHNER)
Matti Nykänen, 3. Februar: Das Bild zeigt die Skispringen-Legende aus Finnland im Jahr 2012, von seinem turbulenten Leben gezeichnet. (Bild: KEYSTONE)
Matti Nykänen gewinnt 1988 drei Mal Gold an den Olympischen Winterspielen. (Bild: KEYSTONE)
Matti Nykänen im Februar 1984 als 20-Jähriger auf dem Weg zum Gewinn seiner ersten Olympia-Goldmedaille in Sarajevo. (Bild: Getty Images)
James Ingram, 29. Januar: Er arbeitete mit Musikgrössen wie Ray Charles, Quincy Jones und Michael Jackson: US-Soulsänger, Songwriter und zweifache Grammy-Preisträger James Ingram ist tot. Schauspielerin und Sängerin Debbie Allen, eine langjährige Bekannte und Kollegin (im Bild), bestätigte Ingrams Tod am 29. Januar 2019. Ingram wurde 66 Jahre alt. (Bild: Debbie Allen/Twitter)
Michel Legrand, 25. Januar: Der mit drei Oscars ausgezeichnete französische Filmkomponist Michel Legrand starb im Alter von 86 Jahren in Paris. In seiner mehr als 50 Jahre währenden Karriere errang Legrand Weltruhm und arbeitete mit Stars wie Ray Charles, Frank Sinatra, Edith Piaf und Charles Trenet. Bekannt wurde er unter anderem durch die Filmmusik zu "Die Regenschirme von Cherbourg" und "Yentl". (Bild: Keystone)
Aniello Fontana, 20. Januar: Der FC Schaffhausen trauert um seinen Präsidenten. Der 71-Jährige hat den «schweren Kampf gegen seine Krankheit verloren und ist am Sonntagabend» verschieden, wie sein Verein mitteilte. Fontana kämpfte schon längere Zeit gegen eine schwere Tumorerkrankung. Wegen einer Thrombose wurde er ins Spital gebracht, wo er an einem Kreislaufversagen verstarb. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
Pio Corradi, 1. Januar: Der Schweizer Kameramann Pio Corradi arbeitete mit zahlreichen renommierten Regisseuren zusammen und drehte mehr als 100 Spiel- und Dokumentarfilme. Corradi starb am Neujahrstag im Alter von 78 Jahren. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

02. Oktober: Der Schlagerstar Karel Gott erliegt seinem Krebsleiden. Er verstarb im Alter von 80 Jahren. (Bild: Keystone)