Fernsehen

TV-Star Veronica Ferres: Gefahrvolle Dreharbeiten in Mexico

Die deutsche Schauspielerin Veronica Ferres hat sehr spezielle Erinnerungen an Dreharbeiten in der mexikanischen Hauptstadt Mexico City. Sie berichtet von gefahrvollen Dreharbeiten.

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"Und wenn jemand erschossen wird, dann wird er halt verscharrt": Die deutsche Schauspielerin Veronica Ferres über Dreharbeiten in Mexico City. (Archivbild)

"Und wenn jemand erschossen wird, dann wird er halt verscharrt": Die deutsche Schauspielerin Veronica Ferres über Dreharbeiten in Mexico City. (Archivbild)

Keystone/MANUEL LOPEZ

"Für den investigativen Spielfilm "Meister des Todes II" haben wir im vergangenen Sommer fast drei Wochen in einem Stadtteil gedreht, in dem etwa eine halbe Million Menschen mit unzureichender Wasserversorgung lebt", sagte die 54-Jährige der Nachrichtenagentur DPA.

"In dem Viertel herrschen kein Recht und Gesetz. Es gibt anscheinend auch keine Polizei. Menschen werden täglich entführt. Und wenn jemand erschossen wird, dann wird er halt verscharrt", schilderte Ferres ihre Eindrücke.

Das deutsche Team um den Autor und Regisseur Daniel Harrich habe sich "hineingewagt, ohne Polizeischutz. Die Einwohner haben uns in Ruhe gelassen." Sie selbst sei zwar unter ihrem Namen nach Mexiko gereist, habe dann aber unter anderem Namen im Hotel gewohnt und am Set gearbeitet.

Der Film und eine anschliessende Doku laufen im Rahmen des Themenabends "Waffenhandel" am Mittwoch, 1. April, um 20.15 Uhr im ARD. An der Seite von Ferres sind dabei auch Kollegen wie Katharina Wackernagel, Heiner Lauterbach und Axel Milberg zu erleben.