Anrüchig

TV-Koch Daniel Bumann: Beim Rotlichtmilieu hört der Spass auf

Restauranttester Daniel Bumann saniert angeschlagene Gastrobetriebe. Erst zwei Mal in der langen Geschichte der 3+-TV-Sendung musste Bumann seine Assistenz verweigern: Der eine Betrieb hatte keine Hilfe nötig, der andere war eine Kontaktbar.

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Er hilft, wo er kann: Restauranttester Daniel Bumann. Aber eine Kontaktbar auf Vordermann zu bringen, das ging dem Walliser zu weit. (Pressebild 3+).

Er hilft, wo er kann: Restauranttester Daniel Bumann. Aber eine Kontaktbar auf Vordermann zu bringen, das ging dem Walliser zu weit. (Pressebild 3+).

SDA

Dem Restaurant, das er hätte sanieren sollen, war eine Bar angeschlossen, die "in Richtung Rotlichtmilieu ging", wie der 58-jährige Walliser und seine Frau Ingrid der Zeitung "Walliser Bote" erzählten. Der halbe Gemeinderat des Ortes habe in der Bar verkehrt. Sie hätten sich dann entschlossen, dass das nicht das Richtige für ihre TV-Sendung sei.

Die Bumanns schliessen Ende März ihr Restaurant "Chesa Pirani" im Oberengadin, danach setzen sie ganz auf die Karte TV. Der Privatsender 3+, der "Bumann der Restauranttester" ins Leben gerufen hat, will seinen Spitzenkoch für weitere Projekte einspannen. Details verrät Bumann noch keine, eine Pilotfolge wurde aber schon gedreht.