Gerüchteküche

Theresa May in Zermatt: Kein Angst vor ungebetenen Fenstergästen

Alles deutete darauf hin, dass das Baugerüst um das Hotel Zermatterhof extra für den Besuch der britischen Premierministerin Theresa May ab- und wieder aufgebaut worden ist. Laut der Zermatter Burgergemeinde ist die wahre Geschichte jedoch nur halb so spektakulär.

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Sorgte in Zermatt für Spekulationen: Die britische Premierministerin Theresa May. (Archivbild)

Sorgte in Zermatt für Spekulationen: Die britische Premierministerin Theresa May. (Archivbild)

Keystone/FR103966 AP/JASON DECROW

Dass das Gerüst, wie unter den Dorfbewohnern spekuliert worden ist, aus Sicherheitsgründen und nur für den Besuch der britischen Politikerin entfernt wurde, sei falsch. Dies sagte Andreas Biner, Präsident der Zermatter Burgergemeinde, der das Fünfsternehotel gehört, gegenüber dem "Walliser Boten". Als das Gerüst bei den Vorabklärungen als gewisses Risiko eingestuft worden sei, habe die 61-Jährige persönlich versichert, dass sie im Oberwallis keine Angst vor ungebetenen Fenstergästen habe.

May sei schon als Innenministerin ein "regelmässiger, gern gesehener Gast" im Hotel Zermatterhof gewesen, sagte Biner weiter. Sie fühle sich in der Gegend nach eigenen Angaben sicher. Der Hauptgrund für den kurzfristigen Unterbruch der Bauarbeiten seien japanische Touristen gewesen, die eine freie Sicht auf das Matterhorn gewünscht hätten.