Cannes-Splitter

Schweizerin als Hauptdarstellerin eines Skandalfilms in Cannes

"Gaspar Noes 'Love' ist definitiv kein Porno - die Dialoge sind zu schlecht", twitterte ein Kritiker. Der drastische Film verhilft immerhin der Schweizer Hauptdarstellerin Aomi Muyock zu etwas Ruhm in Cannes, wo der Streifen in einer Spätvorstellung gezeigt wurde.

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Die Schweizer Schauspielerin Aomi Muyock am Donnerstag auf der Medienkonferenz zum Orgien- und Körpersäfte-Streifen "Love"

Die Schweizer Schauspielerin Aomi Muyock am Donnerstag auf der Medienkonferenz zum Orgien- und Körpersäfte-Streifen "Love"

/EPA/TRISTAN FEWINGS / POOL

"Noch ist sie uns unbekannt - aber in zwei Stunden werden wir sie sehr, sehr, sehr gut kennen", leitete Festivaldirektor Thierry Fremaux den 3D-Streifen vor der Vorführung am Mittwoch ein.

Mit - vorsichtig ausgedrückt - schlüpfrigen Plakaten war das Publikum zuvor deutlich darauf hingewiesen worden, dass der Film nichts für Zartbesaitete ist. Dennoch erschienen 2000 zur Aufführung, etliche mussten abgewiesen werden. Gemäss der französischen Yahoo-News erlitten etwa 20 Zuschauer Nervenkrisen oder Ohnmachten, Dutzende verliessen den Kinosaal vorzeitig.