Cannes-Splitter

Huppert wehrt in Cannes Depardieus Zärtlichkeiten ab

Gérard Depardieu und Isabelle Huppert haben am Freitag in Cannes ihren Wettbewerbsbeitrag "Valley of Love" vorgestellt. Darin spielen sie ein entfremdetes Paar. Das scheint nicht weit weg von der Realität: Beim Fotocall weigerte sich Huppert, ihren Kollegen zu küssen.

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Mag sie ihn nicht oder hat er eine Fahne? Gerard Depardieu versucht erfolglos, seine Filmpartnerin Isabelle Huppert zu küssen

Mag sie ihn nicht oder hat er eine Fahne? Gerard Depardieu versucht erfolglos, seine Filmpartnerin Isabelle Huppert zu küssen

/EPA/SEBASTIEN NOGIER

35 Jahre nach dem Sozialdrama "Der Loulou" sind die beiden erneut gemeinsam auf der Kinoleinwand zu sehen. In "Valley of Love" spielen sie ein entfremdetes Paar, das sich nach dem Tod seines Sohnes in Kalifornien wiedertrifft. Regie führte der Franzose Guillaume Nicloux.

Isabelle Huppert war beim diesjährigen Festival schon in einem anderen Wettbewerbsbeitrag zu sehen: In "Louder Than Bombs" verkörperte sie eine Fotografin in Krisengebieten. Als sie dann in ihrer Heimat USA bei einem Autounfall stirbt, müssen ihr Mann und die beiden Söhne lernen, mit der Trauer umzugehen.

Die 68. Internationalen Filmfestspiele Cannes gehen an diesem Sonntag mit der Preisverleihung zu Ende. Die Auszeichnungen werden von der Jury unter Vorsitz der Regisseure Ethan und Joel Coen vergeben.