#MeToo

Gael García Bernal: MeToo-Debatte nicht banalisieren

Der mexikanische Schauspieler Gael García Bernal ("Mozart in the Jungle") hat vor einer "Banalisierung" der MeToo-Debatte gewarnt. "Man sollte jeden Fall einzeln und mit viel Sensibilität betrachten."

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Der mexikanische Schauspieler Gael García Bernal hält es im Bezug auf die MeToo-Debatte für wichtig, jeden Fall einzeln und mit viel Sensibilität zu betrachten. (Archivbild)

Der mexikanische Schauspieler Gael García Bernal hält es im Bezug auf die MeToo-Debatte für wichtig, jeden Fall einzeln und mit viel Sensibilität zu betrachten. (Archivbild)

Keystone/EPA/SASCHA STEINBACH

Wie der 39-Jährige am Freitag auf der Berlinale sagte, gibt es "reale Opfer und reale Täter, die grossen Schaden angerichtet haben". Sexuelle Gewalt gebe es nicht nur in der Filmwelt, sondern sie sei Teil einer Machtstruktur, die in vielen Teilen der Welt vorherrsche.

In Berlin hat García Bernal den Film "Museo" vorgestellt, der im Wettbewerb läuft. In dem Streifen von Alonso Ruizpalacios über einen Kunstraub spielt García Bernal einen der beiden Studenten, die 1985 einen spektakulären Raub im Anthropologischen Museum in Mexiko-Stadt verübten.