Peng, bum, bäng – Silvester

Jedes Jahr dieselbe Frage: Wohin in der Silvesternacht? Und es endet immer wieder an einer «fetten» Party, die an viel zu hohe Erwartungen gebunden ist und doch nur enttäuscht. Zoom gibt Tips, wie man dieses Jahr drum rumkommt.

David Nägeli
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close-up of a skyrocket in mid flight (Bild: James Steidl)

close-up of a skyrocket in mid flight (Bild: James Steidl)

Ein schreckliches Silvester, damals vor knapp zwölf Jahren. Frauenfeld war am Feiern, ich als kleiner Junge mit meiner Mutter unterwegs und mein Vater mit seinen Freunden. Wie es sich für einen kleinen Jungen gehört, folgte ich meiner Mutter brav um etwa ein Uhr nach Hause. Als wir vor der Tür standen, kam der Schock: Meine Mutter hatte den Hausschlüssel verloren, mein Vater war mit dem anderen in der Stadt unterwegs. Wir gingen wieder an das Konzert, an dem wir den Vater das letzte Mal gesehen haben und liessen ihn von der Band ausrufen – Freunde der Familie standen auf der Bühne. Mein Vater jedoch ignorierte den Hinweis, da er dachte, sein Kumpel am Mikrophon wolle ihn zum Mitsingen bewegen. Meine Mutter und ich begannen also leicht resigniert den Rückweg abzuschreiten und suchten einen Kilometer Fussweg nach dem Schlüssel ab. Erfolglos. Gegen drei Uhr morgens standen wir wieder vor der Haustür. Wir entschieden uns fürs Aufgeben, gingen in den Keller und schliefen auf dem Steinboden. Was für ein Silvester! Damit das nicht wieder passiert, folgende Tips für eine gelungene Feier, ohne den Hausschlüssel in die Hand nehmen zu müssen.