Nur halbe Sachen auf dem Kopf

Diesen Herbst können Sie so tun, als würden Sie in den Garten Unkraut jäten gehen, rasch ins Fitnesscenter oder eine anderen schweisstreibende Arbeit verrichten.

Diana Bula
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Diesen Herbst können Sie so tun, als würden Sie in den Garten Unkraut jäten gehen, rasch ins Fitnesscenter oder eine anderen schweisstreibende Arbeit verrichten. Sie werden also die obere Hälfte ihrer Haare schnappen, sie salopp zu einem Dutt zusammenbinden – und Sie werden dennoch nicht so aussehen, als würden Sie nur im Beet zum Rechten schauen oder sich für die idealen Kurven abstrampeln.

Im Gegenteil: Wer die Haare wie beschrieben frisiert, ist in bester Gesellschaft mit Hunderten Streetstyle-Bloggerinnen. Auch mit Schauspielerin Sienna Miller, mit Victoria's-Secret-Engel Candice Swanepoel und Herzogin Kate Middleton. Sie alle haben den Half Bun, den halben Dutt, schon auf ihrem Haupt ausgeführt. Natürlich in unterschiedlicher Machart. Bei Kate Middleton kam er aristokratisch-ordentlich daher, am Hinterkopf plaziert. Keine Strähne, die nicht dort war, wo sie hin gehörte. Für gewelltes Haar und ein kleines Güpfi hoch oben auf dem Kopf entschied sich Candice Swanepoel. Sienna Miller wählte die wildeste Version: Haare beim zweiten Mal nur noch zu einem Drittel durch den Haargummi führen, den Rest der abgeteilten Mähne einfach raushängen lassen. Sieht ein bisschen so aus, als sei sie soeben erst aufgestanden und sofort zum Brötchenholen rausgeeilt. Unverkrampft, und wohl deshalb cool genug, um auf zig Blogs gepostet zu werden.

Der Half Bun ist übrigens unisex. Auch Mann trägt ihn. Und wie.

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