Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Nicht gefeit vor Tornados

Weil in Hamburg vor kurzem ein Tornado gewütet hat, befürchteten einige bereits eine Amerikanisierung unseres Wetters. Tatsächlich können Tornados auch bei uns vorkommen, allerdings meist nur als harmlosere Wasserhose.
Bruno Knellwolf
Ein Tornado über Flensburg am 6. Juni 2016. (Bild: ky)

Ein Tornado über Flensburg am 6. Juni 2016. (Bild: ky)

Ein Tornado hat letzthin eine Spur der Verwüstung durch Hamburg gezogen. Eine Windhose deckte Dächer ab und entwurzelte reihenweise Bäume. Keller sind vollgelaufen, Gärten zerstört, Funkantennen abgerissen worden – die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun.

Das erinnert an Zustände in den USA, denn dort wüten Tornados weltweit am meisten. Am häufigsten und mit der grössten Wucht im kontinentalen Innern Nordamerikas. Von Texas bis zum Michigan-See an der Grenze zu Kanada zieht sich eine eigentliche Tornado-Strasse.

Doch wie gesehen, kommen Tornados auch bei uns vor. Eine Häufung wegen des Klimawandels sei nicht belegt, sagt Stephan Bader von Meteo Schweiz. Meist seien Tornados in der Schweiz von geringer Intensität, und am häufigsten werden sie als Wasserhosen über grossen Seeflächen beobachtet. So wie letzthin auf dem Bodensee. An Land kommen diese schwächeren Tornados allerdings nicht.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 22. Juni.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.