Müde Menschen verhandeln schlechter

Kurz & knapp

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Schlafentzug und lange nächt­liche Beratungen können die Qualität von Entscheidungen senken und Verhandlungen zum Scheitern bringen. Daran erinnern Schlafforscher nach den am Sonntag abgebrochenen Gesprächen über eine Jamaika-Koalition. Müdigkeit führe zu Konzentrationsmangel, gesteigerter Risikobereitschaft und Streitlust. Wer nicht genug schlafe, könne Probleme schlechter lösen. Ausserdem sehen Forscher einen starken Zusammenhang zwischen Müdigkeit und Erinnerungsvermögen. Langfristig könnten sich die Teilnehmer der Berliner Sondierungsgespräche schlechter an die Verhandlungen erinnern, weil sie übernächtigt waren. (miz)