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Mehr als nur Flatscreens und Smartphones

Elektronikmesse Die Consumer Electronic Show (CES) in Las ­Vegas im riesigen Convention Center ist die grösste Elektronik-Messe der Welt. Im Gegensatz zur Cebit, die sich an ein Fach­publikum richtet, geht es hier noch bis am Freitag um Konsumenten, die sich an Gadgets, Flat­screens und Smartphones satt­sehen wollen. «Inzwischen sind aber vor allem Elektroautos das grosse Thema an dieser Messe», sagt der Computer-Experte Robert Weiss. Dabei geht es vor allem um Vernetzung und autonomes Fahren.

«Zu reden geben aber auch die Home-Vernetzungen, Lautsprecher-Systeme und Gadgets für die Gesundheitsvorsorge», sagt Weiss. Allerdings werde nicht alles, was an einer solch trendigen Messe vorgestellt werde, ein Renner. Weiss erinnert an das vor fünf Jahren vor­gestellte 3D-Fernsehen, von dem heute niemand mehr spricht.

Dafür sprechen die Com­puter heute selbst, Alexa, Siri und Co. lassen grüssen. Amazons Alexa spricht an der Messe aus Fernsehern und Lautsprechern, Kühlschränken und Öfen, Lichtschaltern, Rauchmeldern, Windows-Computern und einem Badezimmerspiegel. Herausgefordert wird Alexa von «Hey Google», der Weckruf des Google-Assistenten. Und Bang & Olufsen zeigt, wie Lautsprecher und TV-Geräte der Marke via Google Assistant mit Sprachsteuerung bedient werden.

Der Gadgets sind viele. Interessant ist, was Polaroid an der CES zeigt. Eine neue digitale ­Sofortbildkamera, die drahtlose Technologie mit dem traditionellen 3×4-Zoll-Polaroid-Fotoformat kombiniert. Wie früher, also wohl schon bei der Gründung der ­Firma vor 80 Jahren, hat man nach dem Fotografieren tatsächlich ein reales Bild aus dem integrierten Drucker in der Hand.

Der Elektronik-Riese Sony zeigt neue Fernseher, kabellose Kopfhörer und Lautsprecher. Auf ein grösseres Echo stösst der Projektor LifeSpace UX, in den mehrere Lautsprecher eingebaut sind. Das Gehäuse in der Form eines kleineren Schranks richtet sich an Anwender, die in ihrer Wohnung wenig Platz für ­einen grösseren Fernseher und mehrere im Raum verteilte Lautsprecher haben. Ein Format. Wieder ein Thema ist auch die Virtual Reality. Der Anbieter ­Lenovo zeigt sein Mirage Solo VR-Headset mit Kamera. Ein autarkes Headset, das keine Kabel, PC oder Telefone benötigt und mit dem man in die Virtual-Reality-Plattform von Google Daydream eintauchen kann. Mit der Kamera lassen sich ­zudem eigene VR-In­halte erstellen.

Bevor Intel seine neusten Chips vorstellen konnte, musste Konzernchef Brian Krzanich eine Er­klärung zur jüngst bekannt gewordenen Chip-Schwachstelle beginnen. Er entschuldigte sich nicht, erklärte aber, Intel wolle binnen einer Woche Schutz­massnahmen ge­gen die Sicher­heits­lücke in Computerchips für 90 Prozent seiner Prozessoren veröffentlichen. Lie­ber sprach Krzanich über Intels neue Technologie für dreidimensionale ­Videoaufnahmen. Bei «True VR» werden Szenen mit Dutzenden Kameras aus unterschiedlichen Richtungen aufgenommen, sodass man die Videos aus allen möglichen Blickwinkeln und Perspektiven einzelner Teilnehmer betrachten kann.

Bruno Knellwolf

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