Luc Bessons Achterbahn

Er hat Filme wie «Nikita», «Léon – der Profi» oder «Das fünfte Element» gedreht. Nun schlägt der französische Regisseur Luc Besson neue Wege ein: Im Europapark arbeitet er an einem neuen Bahnen-Spektakel mit.

Kathrin Reimann
Drucken
Teilen
Betonwände und Eisenstangen – noch ist nicht viel von einer magischen Welt zu sehen. (Bild: kar)

Betonwände und Eisenstangen – noch ist nicht viel von einer magischen Welt zu sehen. (Bild: kar)

Pünktlich zum Saisonstart im April 2014soll der Europa-Park in Rust um eine Attraktion reicher sein. Und der grösste Freizeitpark im deutschsprachigen Bereich hat sich dazu ganz eine spezielle Unterstützung an Bord geholt: Luc Besson. Allerdings macht der Regisseur nicht etwa mit, weil er ein grosser Fan des Vergnügungsparks ist – er kannte diesen bis vor kurzem gar nicht – sondern weil er mit seiner Filmtrilogie rund um «Arthur und die Minimoys» vor allem in Frankreich grosse Erfolge feierte.

Erfolge, die sich der Europapark-Clan rund um Geschäftsführer Roland Mack nach Rust holen will und deshalb die aufwendigste Indoor-Attraktion in seiner gesamten Geschichte konzipiert hat. Die Vision: Auf einer magischen Insel, soll umgeben von zwei Flüsschen und einem Wald eine 15 Meter hohe Kuppel stehen. In dieser «fliegt» der Besucher dann in einer Bahn durch die magische Welt der Minimoys, wo er Bienen, weissen Fell-Kugel-Tierchen, sprechenden Bäumen, einem Wolf oder einem Bären begegnet. «Es soll sich anfühlen, als würde man durch Filmszenen aus Arthur fliegen», sagt Michael Mack, Sohn von Europapark-Geschäftsführer Roland Mack.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 5. Oktober.

Aktuelle Nachrichten