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Literarisches Antibiotika gegen Lebenskrisen

Hansruedi Kugler

Tapfer«Wir müssen leben, egal wie viele Himmel auf uns fallen.» Anna Stern hat das Zitat dem englischen Autor D.H. Lawrence entlehnt – als Motto passt der Satz hervorragend zu den Erzählungen der jungen Rorschacherin, die sich beruflich an der ETH mit Antibiotikaresistenzen beschäftigt. Mit bedrohlichen Phänomenen und Überlebenschancen beschäftigt sie sich nicht nur als Wissenschafterin, sondern lebensnah auch als Schriftstellerin. In ihren zehn Erzählungen ertrinken Kinder oder stürzen von Felswänden, Eltern sterben bei Bränden, Nachbarn werden ermordet. Das Leben aber geht weiter, mal neurotisch, mal wortlos, mal obsessiv – immer mit wacher Tapferkeit. Atmosphärisch wunderbar leicht werden die Erzählungen zum lebensphilosophischen Auffangnetz. Anna Stern gelingen so tolle Seelenporträts, dass sogar die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» ins Schwärmen geriet.

Hansruedi Kugler

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