KREUZFAHRT: Schwimmende Städte

Kreuzfahrtschiffe ähneln schwimmenden Kleinstädten. So auch die neue «Harmony of the Seas». Sie bieten Platz für Tausende von Passagieren. Es gibt Einkaufsmeilen und riesige Wasserrutschen an Bord. Der Umweltschutz lässt zu wünschen übrig, aber Besserung ist in Sicht: Bald fahren die ersten Ozeanriesen mit umweltfreundlicherem Treibstoff.

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Die «Harmony of the Seas» verlässt den Hafen von St-Nazaire. (Bild: ky)

Die «Harmony of the Seas» verlässt den Hafen von St-Nazaire. (Bild: ky)

Die «Harmony of the Seas» ist ein Schiff der Superlative: 362 Meter lang, 72 Meter hoch, für ungefähr 6000 Passagiere. Anfang Woche hat sie ihre Jungfernfahrt erfolgreich hinter sich gebracht und fährt jetzt Richtung Barcelona. Das Geschäft mit Kreuzfahrtschiffen läuft generell ausgezeichnet. Laut Cruise Line International Association verzeichneten Kreuzfahrtunternehmen 2014 insgesamt 22 Millionen Passagiere.

Doch die Kreuzfahrtschiffe hinterlassen eine dreckige Spur auf dem Meer wie auch in den Häfen, in denen sie ankern. Vor allem alte Schiffe fahren noch mit bleihaltigem Schweröl. Und in den Häfen müssen die Motoren laufen, weil der Betrieb des Schiffs Energie braucht.

Doch nun versprechen die Reedereien Besserung, und die Gesetze werden strenger. (red.)

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