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KLIMA: Wirkung bis in die Tropen

Das Ozonloch über der Antarktis hat weitreichendere Folgen als bisher angenommen, wie Berner Forscher schreiben.
Bruno Knellwolf

Der Kampf gegen das Ozonloch, das sich jeden Frühling über der Antarktis öffnet, gilt als einer der grossen Erfolge der Umweltpolitik. Ende der 1980er-Jahre reduzierten die Staaten den Einsatz von ozonschädigenden Stoffen drastisch, worauf sich die Ozonschicht stetig erholt hat. Bis 2050 soll sich gemäss der Weltorganisation für Meteorologie das Loch schliessen.

Das ist auch gut so, denn Forscher der Universität Bern fanden heraus, dass die ausgedünnte Ozonschicht bisher unbekannte Auswirkungen auf das Klimasystem hat. Es hat sich gezeigt, dass sogar Regenfälle im tropischen Pazifik von den Auswirkungen des Ozonlochs beeinflusst werden. Das Ozonloch wirkt sich also global aus. Es verursacht einen Hochdruckrücken östlich von Neuseeland und führt zu einer Zunahme der Niederschläge im Südpazifik, in einer der intensivsten Regenzonen der Erde. In Französisch-Polynesien hat der Niederschlag von Oktober bis Dezember um 50 Prozent zugenommen. Schliesst sich das Ozonloch nun wieder, werden auch die Niederschläge zurückgehen, erklärt Stefan Brönnimann vom Oeschger-Zentrum in Bern.

Bruno Knellwolf

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