Kleinmuseum für Ramuz

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Literatur Im ehemaligen Haus des Waadtländer Schriftstellers Charles-Ferdinand Ramuz wird ein Museum von 100 Quadratmetern eingerichtet, das vor allem die Schreibstube zeigt. Im Rest des Hauses sollen Wohnungen entstehen. Die Behörden von Pully VD gaben für das umstrittene Projekt grünes Licht. Um das Projekt gab es eine Polemik. Ein Komitee zur Rettung des Hauses kritisierte, dass die Wohnung von Ramuz im ersten Stock des Hauses mitsamt seinem gut erhaltenen Interieur unwiederbringlich zerstört wird. Nur die Schreibstube im Erdgeschoss wird für das Museum berücksichtigt. Im Rest des Hauses sollen Wohnungen entstehen. Das Komitee will weiter dafür kämpfen und allenfalls bei der öffentlichen Auflage des Bauprojekts Beschwerde einreichen. (sda)