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Kathrin Stengele, Balkon- und Terrassengestalterin

Der Traum vom eigenen Schwimmbad im Garten wird wieder häufiger realisiert. Die Experten raten: innen und aussen als Einheit denken. (Bild: PD)

Der Traum vom eigenen Schwimmbad im Garten wird wieder häufiger realisiert. Die Experten raten: innen und aussen als Einheit denken. (Bild: PD)

Wie heisst Ihre Lieblingspflanze?

Kathrin Stengele: Ich bin ganz vernarrt in Anemonen. In die ersten Buschwindröschen im Frühling im Wald, im Frühsommer in die grösseren Wald-Windröschen. Zum Schluss in die elegante ­Honorine Jobert, die klassische weisse Herbstanemone.

Welcher von Ihnen gestaltete Garten hat Sie besonders inspiriert?

Ein badetuchgrosser Balkon. Eine wunderschöne Aufgabe für eine ältere Dame. Wir haben als Erstes ihren Balkonstuhl ideal platziert und dann rundherum jeden Quadratzentimeter für Pflanzen genutzt. Da hat nichts gefehlt. Klet­ter­pflanzen, Blumenkörbe, Immergrüne, Blüten, Gräser, Kräuter und Frühlingsblüher fanden neben einem kleinen Sonnen­schirm, La­ternen und einem alten Kerzenständer Platz.

In welchem kleinen Mittel schlummert am meisten Potenzial, um einen Garten zu verschönern?

Ein mobiler, schöner Sessel zum Kaffeetrinken? Vielleicht kommen dann die guten Ideen zur Umgestaltung.

Elektrogrill oder Feuerschale?

Im dicht besiedelten Raum kann nicht jeder sein Feuerchen auf dem Balkon machen. Ich selber erachte das Feuermachen im Garten als einen Luxus. Feuermachen bedeutet abschalten, den Tag ausklingen lassen, aber auch stinkende Kleider, dreckige Finger, macht aber nichts!

Wie unterscheidet sich der typische Garten von heute vom grünen Paradies vor 20 Jahren?

Ich beobachte, dass alles Sterile nicht mehr erwünscht ist. Zwar soll der Garten pflegeleicht sein, er sollte aber auch eine gewisse Dynamik, ja sogar Dramatik ausstrahlen. Schön finde ich, wenn die Gärten benutzt werden und nicht als Prestigeobjekte verkümmern.

Verraten Sie Ihr bestes natürliches Rezept gegen Schnecken oder Blattläuse.

Letztes Jahr waren meine Funkien besonders prachtvoll. Üppige grüne Blätter da, wo sich in den Jahren zuvor die Schnecken sattgefressen haben. Im Herbst habe ich ihn entdeckt, den grossen, prallen Igel. Wer ohne Chemie gärtnert und ein paar wenige Punkte beachtet, hat plötzlich den Garten voller Helfer!

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