Kate hat die Haare weg

Paparazza

Diana Hagmann-Bula
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Sie ist ganz schön glücklich. Auch mit raspelkurzem Haar. Kate Hudson (ja, die mit der blonden Wallemähne) trägt jetzt eine Fast-Glatze. Und erinnert eher an einen buddhistischen, tiefenentspannten Mönch denn an das aufgedrehte Leinwand-Liebchen von einst. Ein paar Zentimeter Haare weniger: In Modelshows ein Grund für Zusammenbrüche, im nor­malen Leben die Folge einer zerbrochenen Beziehung oder anderen Krise, in Hollywood das Zeichen für eine neue Rolle. Über jene von Kate Hudson ist nicht viel bekannt. Nur dass Sängerin Sia involviert sein soll.

Ob Kate Hudson, Charlize Theron oder Kristen Stewart: Immer wenn bei einer Schauspielerin im Auftrag eines Regisseurs die Haare fallen, sind die Fans begeistert. Sie gratulieren zum Mut, sich für den Kahlschnitt und nicht für eine Perücke entschieden zu haben. Und sehen darin die Botschaft: Für Weiblichkeit braucht es keine langen Fäden. Das hat schon Britney Spears gewusst, als sie sich 1997 vor den Kameras der Fotografen den Schädel schor. Nur war sie, anders als Hudson, nicht auf die Idee gekommen, zuvor einen Ratgeber wie «Ganz. Schön. Glücklich.» zu publizieren und darin über innere Harmonie zu philosophieren. Sonst hätte man ihre Tat auch als gesellschaft­lichen Beitrag eingestuft. Und nicht als Kurzschlusshandlung, vermutlich im Drogenrausch.

Diana Hagmann-Bula

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