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Kälte alleine reicht nicht

Warum?
Bruno Knellwolf

Warum reichen kalte Temperaturen alleine nicht, damit sich Schneeflocken bilden können? Aus reinem Wasser können sich Eiskristalle erst ab -36 Grad Celsius bilden. Trotzdem schneit es schon um den Gefrierpunkt. Ein Grund dafür sind Eiskeime: Winzige Teilchen in der Luft wie Staub, Russ, Pilzsporen und Bakterien. Dank der Partikel gefrieren Wolkentröpfchen auch bei wärmeren Temperaturen. An Sporen und Bakterien lagert sich Wasser aus den Wolken an und gefriert. Auf dem Weg zum Boden wachsen die dank der Eiskeime entstandenen Eiskristalle weiter an und fallen schliesslich als Schneeflocken zur Erde. Allerdings hat nicht jede Schneeflocke einen Eiskeim – von Eisstücken können Splitter abbrechen und daran weitere Eiskristalle wachsen.

Forscher der Uni Basel untersuchen die biologischen Eiskeime, die zwischen 0 und -15 Grad am aktivsten sind. Und zwar auf dem Jungfraujoch mitten in den Wolken, dort wo die Eiskristalle gebildet werden. Die Forscher wollen die Bildung von Eis in Wolken besser verstehen, weil Eis die Wolken verändert und damit Wetter und Klima beeinflusst. Zudem legen Bakterien als Eiskeime weite Strecken zurück – auch schädliche Bakterien, die mehrere Tage oder Wochen in grossen Höhen bei kalten Temperaturen überleben und mit dem Schnee auf den Boden fallen. Und vielleicht Nutzpflanzen befallen.

Bruno Knellwolf

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