Justin Bieber top, Taylor Swift flop

Justin Bieber: fünf, Taylor Swift: eins. Der kanadische Teeniestar triumphierte bei den MTV Europe Awards am Sonntagabend in Mailand. Als «okay» bezeichnete der zitternde Justin Bieber die Nacht, als er seinen dritten Award bei den MTV Europe Music Awards in Empfang nahm.

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Justin Bieber: fünf, Taylor Swift: eins. Der kanadische Teeniestar triumphierte bei den MTV Europe Awards am Sonntagabend in Mailand. Als «okay» bezeichnete der zitternde Justin Bieber die Nacht, als er seinen dritten Award bei den MTV Europe Music Awards in Empfang nahm. Da wusste der exzentrisch in rot gekleidete Teenieschwarm noch nicht, dass noch zwei weitere Preise folgen würden. Bester männlicher Künstler, «Best Collaboration Award» für «Where Are You Now?» mit Skrillex und Diplo, bester Look, grösste Fangemeinde und bester Künstler Nordamerikas – wer kann ihm noch das Wasser reichen?

Taylor Swift geht fast leer aus

Favoritin und Konkurrentin Taylor Swift jedenfalls nicht. Die US-Künstlerin liess sich bei der Show selbst nicht blicken und ging obendrein fast leer aus. Sie war für neun Kategorien nominiert gewesen, gewann aber nur einen Award für «Bad Blood» als besten Song. Stattdessen geriet die Preisverleihung zum grossen Triumphzug Biebers. «Die Bieber-Auferstehung», schrieb «Spiegel Online». In der Tat: Drei Jahre hatte der Teeniestar pausiert und hauptsächlich durch Exzesse auf sich aufmerksam gemacht. Ende August gab es endlich wieder neue Musik zu hören: Die Single «What Do You Mean?» landete in den USA, Grossbritannien und Kanada auf Platz eins. Ähnlich erfolgreich wird wohl sein fünftes Album «Purpose», das am 13. November erscheint.

Mit Startenor Andrea Botticelli

«Süss gegen krass» war das Motto der Moderatoren, Sänger Ed Sheeran und Model Ruby Rose, die durch die Show führten. Süss funktioniert bei den Fans besonders gut, wie Sheeran bewies. Er gewann die MTV Awards für die beste Liveperformance und «Best World Stage». Bester Newcomer und «Best Push» wurde Shawn Mendes. Die Auszeichnung «Best Pop» erhielt die Gruppe One Direction, das beste Video produzierten Macklemore und Ryan Lewis. Beste Künstlerin wurde Rihanna. Die schrille Rockband Duran Duran bekam den erstmals verliehenen «Video Visionary Award».

Zum allerersten Mal in der Geschichte der Awards trat Startenor Andrea Bocelli auf. Er sang nicht nur seinen Hit «Con Te Partirò» und hatte das Publikum als Chor im Rücken, sondern sang auch gemeinsam mit Tori Kelly «Give Me A Reason». (dpa)