Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Journalisten ticken politisch links

Medien «Linkes Staatsfernsehen» ist eine Lieblingspolemik der Befürworter der No-Billag-Initiative. Wie Journalisten politisch ticken, hat eine internationale Studie zwischen 2014 und 2016 erfragt. Die «Sonntags-Zeitung» hat die Schweizer Daten von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften auswerten lassen. Von den angefragten 909 Schweizer Journalisten hatten 600 aus privaten Medienhäusern und 163 aus der SRG geantwortet. Das Resultat ist eindeutig: 68 Prozent der SRG-Journalisten bezeichnen sich als links, 16 Prozent verorten sich in der Mitte, die restlichen 16 Prozent sehen sich rechts stehend. Ähnlich sieht es bei privaten Medienhäusern aus: Dort bezeichnen sich 61,5 Prozent der Journalisten als links, 14,5 Prozent als der politischen Mitte zugehörig und 24 Prozent als politisch rechts. Die «Sonntags-Zeitung» zitiert Forschungsleiter Vinzenz Wyss, den das Resultat wenig überrascht: «Journalismus thematisiert gesellschaftliche Konflikte, und es werden herrschende Machtverhältnisse in Frage gestellt.» Die Gefahr einseitiger Berichterstattung bestehe nicht. Entscheidend sei die Erregung von Aufmerksamkeit. Und das verstehe die SVP besonders gut, die damit Themen setzen könne. Die SRG argumentiert, in der täglichen Arbeit spiele die politische Meinung eines Journalisten keine Rolle. Die Leitlinien würden sie zu Ausgewogenheit verpflichten. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.