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«Jeder Patient ist ein Einzelfall»

Stellungnahme Der Krankenkassenverband Santé Suisse, zu dem einige der sich weigernden Krankenversicherer gehören, nimmt wie folgt Stellung zu den Vorwürfen:

«Betreffend die Kostenübernahme von ‹Off-Label-Medikamenten› stützen sich die Krankenversicherer auf Artikel 71a und 71b der Krankenversicherungsverordnung. Dieser verlangt, dass für die Kostenübernahme einer Off-Label-Therapie eine Reihe von Kriterien erfüllt sein müssen: So darf es keine ­alternative und zugelassene Behandlungsmethode geben; vom Einsatz des Medikaments muss ein grosser therapeutischer Nutzen gegen eine Krankheit zu ­erwarten sein, die tödlich ­verlaufen oder schwere und chronische gesundheit­liche Beeinträchtigungen nach sich ziehen könnte. Diese Entscheide liegen jeweils in der Kompetenz des jeweiligen Vertrauensarztes.

Entsprechend sind wir der Auffassung, dass ein Krankenversicherer nicht einfach eine Off-Label-Therapie übernehmen kann, weil sie billiger und kürzer ist. Jeder Patient ist ein Einzelfall und wird vom Versicherer entsprechend behandelt. Das erklärt den Unterschied bezüglich der Kostenübernahme einer Therapie zwischen den Krankenkassen. Die Vertrauensärzte halten sich an Guidelines, um Ungleichbehandlung zu verhindern.»

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