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ITALIEN: Zwei Erdbeben in Italien: Mehrere Gebäude eingestürzt

Nach einem neuen Erdbeben kurz nach 21 Uhr sind am Mittwochabend in Mittelitalien mehrere Gebäude eingestürzt. Dies berichtete der Bürgermeister der Ortschaft Castel Sant Angelo del Nera, die bereits bei einem ersten Beben um 19.11 Uhr beschädigt worden war.
Das Epizentrum des Bebens lag in der Nähe von Perugia. (Bild: Keystone)

Das Epizentrum des Bebens lag in der Nähe von Perugia. (Bild: Keystone)

Ursprüngliche Angaben zur Magnitude des zweiten Bebens wurden nach unten korrigiert. Das Staatsfernsehen «Rai» sprach nun von einer Stärke von 5,9, die US-Erdbebenwarte von 6,0. Das Epizentrum lag demnach in einer Tiefe von rund 8,4 Kilometern, 68 Kilometer östlich von Perugia.

Nach einem zweiten, schweren Erdbeben der Magnitude 5,9 ist das Dorf Ussita in Mittelitalien nach Angaben des dortigen Bürgermeisters schwer verwüstet. «Unser Dorf ist am Ende», sagte Marco Rinaldi dem Staatsfernsehen «Rai» am Mittwochabend.

25 Senioren seien aus dem Altersheim evakuiert worden. Der Bürgermeister hoffte aber, dass es keine Todesopfer geben werde, weil die meisten Bewohner nach den ersten Erdstössen um 19.11 Uhr ihre Wohnungen bereits verlassen hätten. Schwere Regenfälle in der Gegend würden die Arbeit der Feuerwehrleute jedoch erschweren.

Die zweiten, wesentlich stärkeren Erdstösse waren unter anderem in Rom und Neapel zu spüren. Die Behörden sprachen von Verkehrsproblemen in den betroffenen Gebieten. Hier war es wegen des ersten Erdbebens zu Stromausfällen gekommen, die die Arbeit der Feuerwehrmannschaften erschwerten.

Vor allem in der Provinz von Macerata in der Adria-Region Marken kam es zu Einstürzen von Häusern, berichteten italienische Medien. Hier kam es auch zu Stromausfällen, die Telefonleitungen waren unterbrochen.
Die Feuerwehren erhielten zahlreiche Anrufen verängstigter Bürger. Viele von ihnen rannten auf die Strasse.

Mindestens zwei Verletzte
Der Zivilschutz bestätigte mindestens zwei Verletzte. «Wir haben Berichte über zwei verletzte Personen in der Gegend um Visso», sagte der Chef des Zivilschutzes, Fabrizio Curcio, am Mittwochabend dem Fernsehsender Sky TG24.

Die Gemeinde liegt in der Provinz Macerata in den Marken nahe einem Nationalpark. Die Verletzten hätten Notdienste gemeldet.

Auch in Amatrice deutlich spürbar
Das Erdbeben war auch in Amatrice deutlich spürbar. Die Berggemeinde am Apennin war bei einem Erdbeben am 24. August völlig zerstört worden. Laut Medienangaben wurden auch in Arquata Einstürze gemeldet, einer der beim Erdbeben im August am schwersten beschädigten Gemeinden. Zu Problemen kam es auf der Via Salaria, die Rom mit den Marken verbindet. Die Strasse wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik wurde das Erdbeben am Mittwochabend vereinzelt auch in südlichen Teilen Österreichs in höheren Stockwerken als langsames Schwanken des Gebäudes wahrgenommen.

Erst vor zwei Monaten war Mittelitalien von einem verheerenden Erdbeben erschüttert worden. Bei dem Beben am 24. August mit einer Magnitude 6.0 kamen 298 Menschen ums Leben. Mehrere Städte wurden komplett zerstört. Das Epizentrum lag damals im Ort Amatrice in der Region Latium. (sda)

Retter in der Stadt Visso, die vom Erdbeben erschüttert worden ist. (Bild: MATTEO CROCCHIONI (AP ANSA))

Retter in der Stadt Visso, die vom Erdbeben erschüttert worden ist. (Bild: MATTEO CROCCHIONI (AP ANSA))

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