«Isle of Skye» ist ein raffiniertes Lege-, Versteigerungsspiel

Vergangenen Montag wurde ein weiterer Preis vergeben, das «Kennerspiel des Jahres 2016». Mit einem «anthrazitfarbenen Pöppel» wird seit einigen Jahren ein Spiel gewürdigt, das sich an Spielende richtet, die etwas Anspruchsvolleres ausprobieren möchten. «Isle of Skye» hat diesen Preis gewonnen.

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Vergangenen Montag wurde ein weiterer Preis vergeben, das «Kennerspiel des Jahres 2016». Mit einem «anthrazitfarbenen Pöppel» wird seit einigen Jahren ein Spiel gewürdigt, das sich an Spielende richtet, die etwas Anspruchsvolleres ausprobieren möchten. «Isle of Skye» hat diesen Preis gewonnen. Im Versteigerungs- und Legespiel geht es darum, wer König im rauhen Norden Schottlands wird. Die Spielenden puzzeln sich über sechs Runden jeweils ein kleines Clangebiet zusammen und versuchen, mächtiger als alle anderen zu werden. Dazu müssen sie die passenden Plättchen ersteigern. Dummerweise liegen die häufig bei den Mitspielenden. Hier wird «Isle of Skye» raffiniert und interaktiv, weil die Spielenden die Preise für drei Plättchen selbst festlegen. Man kann aber nicht zu viel verlangen, da man sonst selbst zahlen muss. «Isle of Skye» ist ein hervorragendes Familienspiel, das auch in nach Alter und Spielinteressen gemischten Gruppen sehr gut funktioniert und abwechslungsreiche Unterhaltung liefert. (breu)