Interaktives Fernsehen

«Zuschauer wollen das Fernsehprogramm nicht nur passiv mitverfolgen.» Na ja, da würde den Layzapp-Unternehmern wahrscheinlich nicht jeder kommentarlos zustimmen. Manch einer will während der abendlichen Fernseh-Dosis auch einfach mal nichts tun. Da scheiden sich die Geister.

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«Zuschauer wollen das Fernsehprogramm nicht nur passiv mitverfolgen.» Na ja, da würde den Layzapp-Unternehmern wahrscheinlich nicht jeder kommentarlos zustimmen. Manch einer will während der abendlichen Fernseh-Dosis auch einfach mal nichts tun. Da scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite gibt es diejenigen, die sich mit Knabbereien im Schoss zurücklehnen und gefesselt das Geschehen auf der Mattscheibe verfolgen, als wären die Figuren Familienmitglieder. Und auf der anderen Seite gibt es jene, die parallel zur laufenden Sendung Französisch Wörter büffeln, Rechnungen bezahlen oder auf Facebook surfen. Die «Second Screen App» Layzapp eignet sich eher für die Multitasker: Mit einer Audio-Erkennung erfasst die App des gleichnamigen Schweizer Unternehmens das laufende Fernsehprogramm und trägt aus dem Internet Hintergrundinformationen dazu zusammen. Fussballergebnisse, Trailer oder der neuste Klatsch und Tratsch über Schauspieler. Zudem kann man mit anderen Nutzern über Twitter den Verlauf der Lieblingssendung diskutieren und über Dinge abstimmen wie die Frage, wer denn nun der beste James-Bond-Darsteller aller Zeiten ist. «Interaktives Fernsehen» eben. Dieses will man nun auch in Deutschland und Österreich lancieren. (vep)

Die Layzapp App ist im Apple Store und im Google Play Store für Tablets gratis erhältlich. Die Smartphone App soll im Sommer folgen.

zoom - internettes - layzapp

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