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Intensive Landwirtschaft bedroht Vögel

Vogelwelt Die landwirtschaft­liche Intensivierung hat nach dem Mittelland auch die Berglagen erfasst. Auch im Jura bedroht sie inzwischen die Vogelwelt: Dort gehe der Bestand an typischen Vogelarten zurück, warnt die Vogelwarte Sempach.

Aus dem Mittelland hat sich die Heidelerche bereits zurückgezogen, nun ist sie auch im Jura gefährdet. Grund dafür sei die fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft in den Berglagen, durch die wichtige Brut- und Lebensräume verloren ­gehen. Untersuchungen für den Brutvogelatlas, die zwischen 2013 und 2016 im Jura durchgeführt wurden, hätten gezeigt, dass der Bestand von Heidelerche und Baumpieper markant zurückgegangen sind. Beides sind typische Arten der Waldweiden.

Die Heidelerche habe in den letzten 20 Jahren rund ein Drittel ihres Brutgebiets im Jura verloren, sagte Nadine Apolloni von der Vogelwarte. «Die Heide­lerche und der Baumpieper sind gewissermassen Gradmesser für den Zustand der Biodiversität in höheren Lagen.» Die Vögel seien nur die Spitze des Eisbergs. ­Besonders problematisch seien Praktiken wie der Einsatz der Steinfräse, mit der Unebenheiten des Geländes durch Zermalmen ausgeglichen werden. Auf den so planierten Flächen gehen wertvolle Mikro-Lebensräume ver­loren. (sda)

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