Industrielle Revolution

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Geo Epoche Kollektion Nr. 7

Revolutionen haben manchmal ein Datum. Nicht so die indus­trielle Revolution. Sie war nicht geplant oder von jemandem gesteuert. Einig ist man sich darüber, dass sie in England gestartet ist. Im Jahr 1771 wird in Cromford/Derbyshire die erste Fabrik gegründet, in der Maschinen Baumwolle spinnen. Erst Jahrzehnte später bekommt die Revolution Fahrt, weil die Briten die Kraft des Dampfes nutzen. James Watts Dampfmaschinen machen die Menschheit zum ersten Mal unabhängig von den Antriebskräften der Natur. Roheisen wird zu Edelstahl, dann zu Lokomotiven. Andere Nationen ziehen nach, die Welt verändert sich. Millionen armer Menschen strömen im 19. Jahrhundert in die wachsenden Industriestädte, in der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben. Doch die Fabrikjobs sind mörderisch. Um 1900 tritt die Industrialisierung mit der Elektrifizierung in eine neue ­Phase. Elektromotoren lösen die Dampfmaschinen ab, alles wird noch schneller.

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Geo Epoche Nr. 85

Florenz in der Hochblüte

Die Stadt macht Eindruck. Mehr als 200 Museen, Paläste, Kirchen und Klöster sind im historischen Zentrum von Florenz zu besichtigen. Viele von ihnen prunken mit Meisterwerken der Kunstgeschichte. Die meisten der Florentiner Genies, welche dieses Übermass an Anmut schufen, lebten und arbeiteten in den 150 Jahren zwischen 1400 und 1500 in der Toskana-Metropole. In dieser Epoche wird der Aufstieg der Medici geprägt, dieser Familie aus Bankierkreisen. 1420 sind die Medici reich an Geld, aber arm an politischem Einfluss. Doch ihr Oberhaupt Cosimo entmachtet andere Clans und wird inoffizielles Oberhaupt der Stadt. Kunstwerke glorifizieren die Macht der Medicis. Mit ihrem Emporkommen wird die Republik Florenz zur italienischen Grossmacht.

Bruno Knellwolf