Hors d'œuvre

Der Name sagte es: Beim Hors d'œuvre handelt es sich um Kreationen ausserhalb des eigentlichen Werks (œuvre), ausserhalb des eigentlichen Mahls bzw. der Menufolge. Die gängige Übersetzung lautet – bedeutend weniger elegant – Vorspeise.

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Der Name sagte es: Beim Hors d'œuvre handelt es sich um Kreationen ausserhalb des eigentlichen Werks (œuvre), ausserhalb des eigentlichen Mahls bzw. der Menufolge. Die gängige Übersetzung lautet – bedeutend weniger elegant – Vorspeise. Hors d'œuvres sind kleine Winzigkeiten. Sie trösten laut Johann Lafers «ABC der Genüsse» «den Hungrigen über die Wartezeit bis zum Hauptgang hinweg oder wecken den Appetit beim eigentlich Appetitlosen». Klassischerweise werden vor der Suppe kalte Hors d'œuvres serviert, nachher sind es warme Varianten. Der Variantenreichtum ist unerschöpflich, Udo Pini nennt in seinem Gourmethandbuch «eine an sage und schreibe tausend grenzende Zahl». Ob Hors d'œuvre, Tapas, Antipasto oder Appetizer: Heute bilden sie alle eine grosse Familie. (Hn.)