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Hiroshima-Kriegsschiff nach 72 Jahren entdeckt

Das US-Kriegsschiff «USS Indianapolis» auf einem Foto vom 10. Juli 1945, wenige Tage bevor es im Pazifik versank. (Bild: AP)

Das US-Kriegsschiff «USS Indianapolis» auf einem Foto vom 10. Juli 1945, wenige Tage bevor es im Pazifik versank. (Bild: AP)

Schiffsunglück Es ist eine der grossen Schifffahrtskatastrophen des 20. Jahrhunderts: Das US-Kriegsschiff «USS Indianapolis» hatte 1945 die letzten Teile für die Hiroshima-Atombombe zur Insel Tinian gebracht, als es auf dem Rückweg von japanischen Torpedos getroffen wurde. Der riesige Kreuzer sank am 30. Juli 1945 binnen zwölf Minuten, ohne in der Lage zu sein, einen Notruf abzusetzen.

Von den 1196 Mann an Bord konnten sich 800 zunächst vom Schiff ins Wasser retten. Viele ertranken jedoch in den kommenden Tagen, wurden von Haifischen gefressen oder starben an Dehydration. Nur 316 überlebten, von ihnen sind nach Angaben der US-Marine 22 noch heute am Leben. 72 Jahre nach dem Untergang des US-Kreuzers haben Forscher nun Teile des seitdem verschollenen Wracks entdeckt. Sie seien in rund fünf Kilometern Tiefe im Pazifik gefunden worden, teilte Microsoft-Mitgründer Paul Allen als Leiter des Teams mit. Auf dem Nachrichtendienst Twitter veröffentlichte Allen Fotos der gefundenen Wrackteile, darunter Aufnahmen des Ankers und der Schiffsglocke. Gleichzeitig kündigte er an, die Suche nach dem restlichen Wrack fortzusetzen. (sda)

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