HERZVERSAGEN: Moderator Kurt Zurfluh ist tot

Der langjährige Radio- und Fernsehmoderator Kurt Zurfluh ist tot. Er starb am Samstag während einer Reise auf Kuba an akutem Herzversagen.
Kurt Zurfluh im Jahr 2014. Der Moderator verstarb am Samstag. (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))

Kurt Zurfluh im Jahr 2014. Der Moderator verstarb am Samstag. (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))

Der bekannte Moderator und Sportjournalist Kurt Zurfluh ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 67 Jahren auf einer Reise in Kuba. Das teilte SRF dies unter Berufung auf Angehörige von Zurfluh in einem im Internet aufgeschalteten Communiqué mit.Zurfluh starb demzufolge an akutem Herzversagen. Er war seit 1970 und bis vor wenigen Jahren in vielen Funktionen für das Schweizer Radio und Fernsehen − heute SRF − tätig.

Begonnen hatte Kurt Zurfluh seine Karriere im Regionaljournal Zentralschweiz des damaligen Radio DRS. Am Fernsehen präsentierte er das «Sportpanorama» und «Sportaktuell». Sechs Jahre lang, von 1996 bis 2012, war er Moderator der bekannten Volksmusiksendung «Hopp de Bäse».

Der legendäre Sprung zu den Rudern von Kurt Zurfluh in den Vierwaldstättersee für die Sendung "Wetten, dass..." 1986. In der Wette zog der Ruderclub Luzern in einem Achter den 320 Tonnen schweren Raddampfer «Schiller» in drei Minuten 30 Meter weit. (Bild: Youtube/SRF)
Kurt Zurfluh im Jahr 2003 am Zentralschweizer Jodlerfest in Unterägeri. Er interviewte Sängerin Francine Jordi für seine Sendung "Hopp de Bäse". (Bild: LZ Archiv)
Zurfluh moderierte auch Radio. Der Moderator im IRG-Studio im Jahr 1999 in Luzern. (Bild: Archiv LZ)
Kurt Zurfluh, Moderator von Video Match, im Jahr 1983. (Bild: SF DRS)
Fredy Waser, Trudy Bürgler, Brigitte Zimmermann und Alois Bühler (von links) vom Jodlerklub Weggis mit Kurt Zurfluh und seiner Lebenspartnerin Barbara Schilliger 2010 in Weggis. (Bild: Archiv LZ)
Kurt Zurfluh am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Aarau im Jahr 2007. Er moderierte vor Ort für das SRF. (Bild: SF/Ueli Christoffel)
Kurt Zurfluh drehte 2011 in Hertenstein eine neue Folge von "Hopp de Bäse" mit Pfarrer Ernst Heller. (Bild: Corinne Glanzmann)
Die Letzte "Hopp de Bäse"- Sendung von Kurt Zurfluh in seinem Wohnort Weggis am Samstag, 30. Juni 2012. (Bild: Philipp Schmidli)
Kurt Zurfluh (rechts) verfolgt das Spiel von Hackbrettspieler Nicolas Senn. (Bild: Philipp Schmidli)
Die letzte "Hopp de Bäse"- Sendung von Kurt Zurfluh in seinem Wohnort Weggis. (Bild: Philipp Schmidli)
Kurt Zurfluh mit den beiden Überraschungsgästen Regula Späni (mitte) und Adolf Ogi (rechts) in der letzten "Hopp de Bäse"- Sendung. (Bild: Philipp Schmidli)
Die beiden Moderatoren Kurt Zurfluh und Monika Kaelin auf dem Ristis ob Engelberg. Dort fand das Prix Walo-Sprungbrett statt. (Bild: Archiv LZ)
Moderator Kurt Zurfluh interviewt Chef Peter Gamma am Hauptsitz des Unternehmens im Bösch in Hünenberg. (Bild: Stefan Kaiser (ZZ))
Das Rollout des PC-24 auf dem Flugplatz in Buochs. (Bild: Archiv LZ)
Kurt Zurfluh spricht zu den Besuchern beim Pilatus PC 24 Rollout am Freitag, 1. August 2014 beim Flugplatz Buochs. (Bild: Philipp Schmidli)
Kurt Zurfluh bei seinem letzten Auftritt als Moderator mit Carlo Brunner am Gedenkkonzert von Hans Muff am 9. April 2017. (Bild: Nadia Schärli)
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Das Leben von Kurt Zurfluh


Im Juli 2012 ging er nach 270 Mal «Hopp de Bäse» in Pension. Videobilder auf der Webseite von SRF zeigen, wie eine grosse Schar Volksmusikanten den sichtlich gerührten Zurfluh mit der «Steiner Chilbi» am Seeufer in seinem Wohnort Weggis LU verabschiedet. Das Publikum gibt ihm eine Standing Ovation.
2014 gab Zurfluh ein Comeback am Bildschirm: Er übernahm die Sendung «unterwegs» des Zentralschweizer Fernsehsenders Tele 1. (sda)

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