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Haarspaltereien

Kein Merkmal können wir so sehr formen wie die Haare. Durch sie unterscheiden wir uns. In einem haarigen Schwerpunkt gehen wir zu Besuch bei Friseuren, bei der Rechtsmedizin und den Rothaarigen.
Bruno Knellwolf
Haare machen vieles möglich. (Bild: Getty)

Haare machen vieles möglich. (Bild: Getty)

Die Behaartheit sei «bis heute Symbol des Tierischen und einer verwilderten Natur» schreibt der Autor Michael Sims in seinem Bericht über die 9/11-Attentäter. «Unsere schreiend offenkundige Blutsverwandtschaft mit anderen Tieren macht uns nervös.» Deshalb habe der Terrorist Mohammed Atta die Anweisung gegeben «überflüssiges Körperhaar abzurasieren».

Das ist nur eine der vielen Geschichten über Haare, über die wir in einem Schwerpunkt berichten. Wir erinnern auch an den Fall des deutschen Fussballtrainers Christoph Daum. Dieser stand im Verdacht, Kokain konsumiert zu haben. Daum stritt ab und liess sich eine Haarprobe nehmen, weil er wohl noch nicht an die damals noch wenig bekannte Methode der Haaranalyse glaubte. Diese überführte den Trainer und half der Haaranalytik medienwirksam weiter, wie Jochen Beyer vom Institut für Rechtsmedizin am Kantonsspital St. Gallen erklärt.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 12. März.

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